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Timo Klostermeier / pixelio.de |
Blog rund um das Thema Fahrradfahren in und um Zweibrücken. Die Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Verfassers wieder und sind nicht unbedingt mit den Positionen der Initiative pro Fahrrad Zweibrücken identisch.
Radfahren in Zweibrücken

Miteinander geht es besser
Donnerstag, 30. April 2020
StVO gleich Abzocke?
Mittwoch, 29. April 2020
Der Bubenhauser Kreisel, die Autobahnauffahrt und die Radfahrenden
In einem Radfahrerblog unserer Nachbarstadt Pirmasens kritisiert der Betreiber, dass ich zum Thema "Radfahrerin fährt auf Autobahn" unsauber argumentiert habe. Dem möchte ich hier argumentativ entgegnen und auch auf eine in meinen Augen problematische Verkehrsführung für Radfahrende hinweisen.
Dienstag, 28. April 2020
ADFC Rheinland-Pfalz will mehr Platz für zu Fuß gehende und Radfahrende
Corona: Der ADFC fordert mehr Platz auf Straßen und Gehwegen
Der ADFC Rheinland-Pfalz hat sich an Verkehrsminister Volker Wissing gewendet und mehr Platz in der Stadt für alle gefordert, die jetzt (verstärkt) per Rad und zu Fuß unterwegs sind. Bürgerinnen und Bürger, die jetzt aufs Rad umsteigen, brauchen leicht zu findende und sichere Wege. Auch zu Fuß gehende Menschen brauchen dringend mehr Platz auf den Gehwegen, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Nur so können notwendige Wege sicher zurückgelegt werden. Maßnahmen, um das zu erreichen, können sein:
• Gehwege temporär verbreitern
• Verlegung von Radverkehr auf die Fahrbahn
• Temporäre Radfahrstreifen auf der Fahrbahn
• Straßen für den Rad- und Fußverkehr öffnen
• „Bettelampeln“ umprogrammieren
• Grünphasen für nicht-motorisierten Verkehr verlängern
• Temporäre Geschwindigkeitsreduktion
Der gesamte Text findet sich hier: http://www.adfc-rheinland-pfalz.de/adfc-rheinland-pfalz-mehr-platz-fuer-menschen/
Sonntag, 26. April 2020
Pedelec-Fahrerin fährt auf Autobahn
Hier wieder mal eine Pressemitteilung der Polizei, diesmal von der Polizeiinspektion Zweibrücken:
Ganz ehrlich: Mich wundert es, dass so etwas noch nicht viel häufiger vorgekommen ist. Die Stelle an der die Frau auf die Autobahn fuhr (der sogenannte Überflieger) verleitet Menschen auf dem Fahrrad dazu, möglichst weit rechts zu fahren. Und dann fährt man ganz automatisch auf die Autobahn bzw. auf den Beschleunigungsstreifen.
An dieser Stelle zeigt sich erneut, dass die Belange der Fahrrad fahrenden Menschen in der Planung und in der Umsetzung der Straße keine Rolle gespielt haben.
Ich finde dass an der Stelle, wo die Radfahrerin ganz nach rechts gefahren ist eine Radfurt deutlich markiert werden müsste. Das könnte zwei Vorteile bringen: Erstens wüssten die Radfahrenden sofort, wo sie lang fahren sollen, und zweitens wären auch die Autofahrenden sich im Klaren, dass dort Radverkehr vorkommt und sie eben nicht mit Vollgas nach rechts ziehen können.
Ergänzung
Leider habe ich die Stelle des Vorkommnisses falsch verortet. Damit ist die oben angesprochene Situation zwar nicht in diesem Fall, aber ansonsten ganz allgemein zu kritisieren. Denn am eigentlichen Problem, dass Radfahrende keine sichere und vernünftige Verkehrsführung vorfinden ändert sich ja nichts.
Der Unterschied liegt nur darin, dass man vom "Kinokreisel" her auch als radfahrender Mensch gleich erkennen kann, dass es in dem betreffenden Abzweig nur auf die Autobahn geht. Warum die im Polizeibericht genannte Radlerin dennoch auf die Autobahn aufgefahren ist bleibt ungeklärt.
An meiner grundlegenden Forderung ändert aber auch das nichts. Wer den Radfahrenden eine sichere und barrierefreie Teilnahme am Verkehr ermöglichen will muss für klare Verhältnisse sorgen. Nur wenn alle Radfahrenden sich im Verkehr sicher fühlen werden sie das Fahrrad regelmäßig (und häufiger als bisher) nutzen. Dazu gehört vor allem auch eine klare, eindeutige und geschützte Verkehrsführung. Auch für altere Menschen, auch für alleinradelnde Kinder.
Zweibrücken (ots)
Weil sie am 23.04.2020 gegen 17:30 Uhr mit ihrem Pedelec vom Kreisel Lanzstraße/Gottlieb-Daimler Straße auf die Autobahn in Richtung Saarland aufgefahren war, löste eine 56-jährige Frau einen Polizeieinsatz aus, der glücklicherweise schnell beendet werden konnte. Die Frau war nach einer Fahrtstrecke von ca. 300 Metern auf dem Beschleunigungsstreifen aufgrund zahlreicher hupender Fahrzeuge von ihrem Pedelec abgestiegen, hatte das Rad in die entgegengesetzte Richtung gedreht und es zu Fuß entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beschleunigungsstreifen zurück zur Auffahrt geschoben. Dabei wurde sie von einer Polizeistreife angetroffen. Da sie ihren Namen nicht preisgeben wollte, wurde sie im Streifenwagen mit zur Dienststelle genommen, wo sie sich dann zu erkennen gab. Die Frau wurde zur Untersuchung in eine psychiatrische Klinik verbracht. Sie erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen missbräuchlicher Benutzung der Autobahn. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es nicht gekommen. /pizw
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Wegen des Autoverkehrs fahren Radfahrende meist weit rechts ... |
An dieser Stelle zeigt sich erneut, dass die Belange der Fahrrad fahrenden Menschen in der Planung und in der Umsetzung der Straße keine Rolle gespielt haben.
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und geraten fast zwangsläufig auf die Auffahrt zur Autobahn |
Ich finde dass an der Stelle, wo die Radfahrerin ganz nach rechts gefahren ist eine Radfurt deutlich markiert werden müsste. Das könnte zwei Vorteile bringen: Erstens wüssten die Radfahrenden sofort, wo sie lang fahren sollen, und zweitens wären auch die Autofahrenden sich im Klaren, dass dort Radverkehr vorkommt und sie eben nicht mit Vollgas nach rechts ziehen können.
Ergänzung
Leider habe ich die Stelle des Vorkommnisses falsch verortet. Damit ist die oben angesprochene Situation zwar nicht in diesem Fall, aber ansonsten ganz allgemein zu kritisieren. Denn am eigentlichen Problem, dass Radfahrende keine sichere und vernünftige Verkehrsführung vorfinden ändert sich ja nichts.
Der Unterschied liegt nur darin, dass man vom "Kinokreisel" her auch als radfahrender Mensch gleich erkennen kann, dass es in dem betreffenden Abzweig nur auf die Autobahn geht. Warum die im Polizeibericht genannte Radlerin dennoch auf die Autobahn aufgefahren ist bleibt ungeklärt.
An meiner grundlegenden Forderung ändert aber auch das nichts. Wer den Radfahrenden eine sichere und barrierefreie Teilnahme am Verkehr ermöglichen will muss für klare Verhältnisse sorgen. Nur wenn alle Radfahrenden sich im Verkehr sicher fühlen werden sie das Fahrrad regelmäßig (und häufiger als bisher) nutzen. Dazu gehört vor allem auch eine klare, eindeutige und geschützte Verkehrsführung. Auch für altere Menschen, auch für alleinradelnde Kinder.
Änderungen der STVO treten am 28.4.2020 in Kraft
Die Änderungen der Straßenverkehrsordnung werden am 27.4.2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht und treten am 28.4.2020 in Kraft.
Neben verschiedenen anderen Punkten ist die Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr ein besonderer Schwerpunkt dieser Neuordnung. Für uns Radfahrende das das Bundesverkehrsministerium dieses kleine Schaubild veröffentlicht:
Neben verschiedenen anderen Punkten ist die Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr ein besonderer Schwerpunkt dieser Neuordnung. Für uns Radfahrende das das Bundesverkehrsministerium dieses kleine Schaubild veröffentlicht:
Freitag, 24. April 2020
Regionale Qualität statt Supermarkt - das Eis
Eis ist nicht gleich Eis. So hat fast jeder seine Lieblingseisdiele.

Das Eis von Dominik hat nur einen Nachteil: Man kann es nicht in Zweibrücken kaufen. Stattdessen in Blieskastel, in Niederwürzbach und sogar in Saarbrücken. Dort hat er sogar eine eigene Eisdiele, unmittelbar am Sankt Johanner Markt. Die nennt sich wie das Eis: Henry's.
Wenn ich also Lust auf ein gutes Eis habe setze ich mich auf mein Rad und fahre nach Blieskastel. Dort ist in unmittelbarer Nähe zum Bliestal-Radweg das Restaurant "Worl
d Food Trip". Und die verkaufen auch mein Lieblingseis, allerdings nur die veganen Sorten. Will ich auch Milcheis, muss ich weiter nach Niederwürzbach an den Weiher.
Jedenfalls lohnt die Fahrt. Nach Blieskastel und zurück fährt man knapp 30 Kilometer, nach Niederwürzbach und zurück sind es etwa 40 Kilometer. Das hat den gewaltigen Vorteil, dass ein Teil der Kalorien gleich wieder wegtrainiert ist, wenn ich wieder zuhause ankomme.
Donnerstag, 23. April 2020
Das Stadtradeln 2020 findet statt
Die Aktion Stadtradeln hat heute diesen Text veröffentlicht:
Nicht nur wir, sondern auch das Bundesgesundheitsministerium ist der Meinung, dass das Fahrrad das sinnvollste Verkehrsmittel für die verbleibenden unvermeidlichen Wege ist – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.
Das diesjährige STADTRADELN wird stattfinden – wenn auch anders als gewohnt.
Nicht nur wir, sondern auch das Bundesgesundheitsministerium ist der Meinung, dass das Fahrrad das sinnvollste Verkehrsmittel für die verbleibenden unvermeidlichen Wege ist – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.
Fahrradfahrerin stürzt wegen mangelhafter Straße
Hier zunächst die Pressemitteilung der Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben:
POL-PDPS: Fahrradfahrerin stürzt und verletzt sich
Thaleischweiler-Fröschen (ots)
Am frühen Mittwochabend befuhren mehrere Radfahrerinnen die L475 von Wallhalben in Richtung Thaleischweiler-Fröschen. Eine der Radfahrerinnen geriet mit ihrem Vorderrad in ein Schlagloch, verlor die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte auf die Fahrbahn.
wolfgang teuber / pixelio.de
Sonntag, 19. April 2020
Handel, Industrie und Tourismus
Hier noch ein paar Fakten, die der Pressedienst Fahrrad (pd-f.de) zusammengestellt hat. Man kann gut erkennen, dass das Radfahren ein durchaus bedeutender Wirtschaftszweig ist.
Samstag, 18. April 2020
Bevölkerung und Radverkehr
Der Pressedienst Fahrrad (pd-f.de) hat eine ganze Reihe mehr oder weniger interessanter Fakten zusammengestellt. Hier zunächst die Faktensammlung zum Thema "Bevölkerung und Radverkehr. Zu allen Infos wird jeweils die Quelle und das Veröffentlichungsdatum angegeben.
Freitag, 17. April 2020
Das Fahrrad - Lösung in der Krise und im Verkehr der Zukunft

Das Fahrrad: Lösung in der Krise und im Verkehr der Zukunft
Freitag, 17. April 2020
Ab Montag dürfen in den meisten Bundesländern die stationären Fahrradläden wieder eröffnen. Für die Fahrradbranche mehr als ein Zeichen: Es geht jetzt darum, den Radverkehr besser in der Gesellschaft zu verankern und an langfristigen Strategien zu arbeiten. Wie das funktionieren kann, erklärten Branchenvertreter bei einer Video-Pressekonferenz des pressedienst-fahrrad.
Mittwoch, 15. April 2020
Der Fahrradhandel darf wieder öffnen
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Nicht mehr nur durchs Schaufenster zu bewundern Quelle/Source [´www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike´] |
So müssen sie den Verkauf von Fahrrädern nicht länger nur den Baumärkten und Discountern überlassen. Bleibt zu hoffen, dass sie es schaffen, die mageren letzten Wochen mit einer guten Sommersaison auszugleichen.
Radfahren hält gesund
Montag, 13. April 2020
Erzeuger statt Supermarkt: Die Milch
An dieser Stelle will ich eine kleine Abfolge von Beiträgen beginnen, die sich damit beschäftigt, dass man in unserer Region wunderschöne Radtouren auch mit dem Nützlichen verbinden kann.
Heute geht es um die Milch. Bereits seit einiger Zeit haben wir damit begonnen, möglichst große Teile unseres Lebensmittelbedarfs hochwertig und aus der Region zu decken. Daher kaufen wir unsere Milch am Liebsten regional direkt beim Erzeuger.
In Seelbach - einem kleinen Ort zwischen Niederwürzbach und Assweiler gibt es eine Bioland-Molkerei. Die Milch der Molkerei stammt von Kühen aus Zweibrücken und dem Bliesgau. Regionaler geht es also kaum.
Man kann diese Milch bei einigen Supermarktketten kaufen, so z.B. bei Wasgau oder Globus. Dort ist sie manchmal in einer anderen Verpackung.
Oder man fährt zum Erzeuger und holt sie selbst. Mit dem Rad natürlich!
Heute geht es um die Milch. Bereits seit einiger Zeit haben wir damit begonnen, möglichst große Teile unseres Lebensmittelbedarfs hochwertig und aus der Region zu decken. Daher kaufen wir unsere Milch am Liebsten regional direkt beim Erzeuger.
In Seelbach - einem kleinen Ort zwischen Niederwürzbach und Assweiler gibt es eine Bioland-Molkerei. Die Milch der Molkerei stammt von Kühen aus Zweibrücken und dem Bliesgau. Regionaler geht es also kaum.
Man kann diese Milch bei einigen Supermarktketten kaufen, so z.B. bei Wasgau oder Globus. Dort ist sie manchmal in einer anderen Verpackung.
Oder man fährt zum Erzeuger und holt sie selbst. Mit dem Rad natürlich!
Sonntag, 12. April 2020
Jetzt die Entschleunigung nutzen!
Abwechslungsreiche Tourenvorschläge in Pfalz und Saarland
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Handgefertige Übersichtskarte |
Und dazu möchte ich euch gerne ein paar Vorschläge machen. Genauer gesagt nicht ich sondern Alfred Kräuter aus Kandel. Der hat nämlich viele Routen in der Region absolviert, mit wunderschönen selbst gemalten Karten dekoriert und ins Web gestellt.
Diese Touren hat er - wohl weil es inzwischen so viele geworden sind - auf mehrere Webseiten verteilt und untereinander verlinkt. Als Einstieg empfehle ich die Tourenseite "Westpfalz", von der aus die anderen Seiten verlinkt sind.
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Beschreibung der Tour |
Dennoch: Als Anregung für abwechslungsreiche Fahrten weiß ich sie sehr zu schätzen. Natürlich lassen sich auch die GPX-Tracks für Navigationsgeräte herunterladen. Wer möchte kann also ganz papierlos fahren. Natürlich wird auch das Höhenprofil der Tour mit angezeigt, sodass man bereit im Voraus weiß worauf man sich einlässt.
Viel Spaß beim Nachfahren!
Samstag, 11. April 2020
Warum Menschen auf dem Fahrrad das Fahren auf der Fruchtmarktstraße meiden
In Zweibrücken sehe ich sie ganz regelmäßig: Menschen, die auf den Gehwegen radeln. Besonders oft in der Maxstraße, aber gerne auch in der Fruchtmarktstraße oder in der Hofenfelsstraße. Selten sehe ich sie in der Alten Ixheimer Straße, wo sie den Gehweg entgegen der Richtung der Einbahnstraße benutzen.
Freitag, 10. April 2020
Fahrradfahrerin bei Unfall verletzt - Verursacher geflüchtet
POL-PDPS: Unfall mit verletzter Fahrradfahrerin - Zeugen gesucht
Höhfröschen (ots)
|piwfb
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Pirmasens
Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben
Telefon: 06333 / 9270
E-Mail: piwaldfischbach-burgalben@polizei.rlp.de
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Pirmasens
Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben
Telefon: 06333 / 9270
E-Mail: piwaldfischbach-burgalben@polizei.rlp.de
Donnerstag, 9. April 2020
Was tun am Osterwochenende?
[pd‑f] Die Ausgangsbeschränkungen machen so manch schönem Urlaub oder Besuch einen Strich durch die Rechnung. Die Redaktion des pressedienst-fahrrad hat darum ein paar Tipps gesammelt, wie man in der Osterzeit trotz Corona nicht auf das Radfahren verzichten muss.
Mit der Familie Spaß haben (Thomas Geisler, Familienvater)
Kinderspielplatz und Eisdiele geschlossen, der Besuch der Großeltern sowieso gestrichen – da fällt den Kleinen zuhause schnell die Decke auf den Kopf. Gerade, wenn jetzt die ersten Frühlingssonnenstrahlen kitzeln und warme Tage kommen, ist es schwer, kleinen Kindern zu vermitteln, warum sie in den heimischen vier Wänden bleiben sollen. Abwechslung zumindest für ein paar Stunden tut manchmal not. Ich empfehle deshalb, eine Radtour mit der ganzen Familie zu machen. Die Kleinen fahren gut geschützt im Kinderanhänger mit. Picknickdecke und ausreichend Proviant dazu und los geht’s.Mittwoch, 8. April 2020
Handel: Radler sind die umsatzstärkeren Kunden
Radfahrende sind die besseren Kunden
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Quelle/Source [´www.flyer-bikes.com | pd-f´] |
Fahrradhasser unterwegs?
Aus dem Polizeibericht:
Homburg-Wörschweiler (ots)
Am Sonntag, 5. April 2020 stellten Zeugen gegen 11 Uhr fest, dass auf dem Radweg zwischen Wörschweiler und Ingweiler, im Bereich der Autobahnunterführung der BAB 8, mehrere ca. 1cm große Nägel im Abstand von mehreren Metern ausgelegt waren. Es ist davon auszugehen, dass die Nägel durch einen bislang unbekannten Täter auf dem Radweg vorsätzlich verteilt wurden. Vermutlich hat der Täter die Nägel am Sonntagmorgen oder in der Nacht dort ausgelegt. Zu einer konkreten Gefährdung kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg (Tel. 06841-1060) in Verbindung zu setzen.
Es scheint als würde dort ein militanter Gegner des Radfahrens sein Unwesen treiben. Bereits mehrfach wurden an dieser Stelle Nägel ausgestreut. Glücklicherweise ist die Fahrbahn an der genannten Stelle sehr breit und übersichtlich. Dennoch hoffe ich, dass der oder die Täter ermittelt werden können.
Was sind das eigentlich für Menschen die vorsätzlich Gesundheit und Eigentum anderer Menschen gefährden? Und welche Motive treiben so jemanden an?
Ist das Hass auf Radfahrer, ist das Langeweile oder Sensationslust, oder ist das einfach nur Dummheit?
Dienstag, 7. April 2020
Fahrrad und Regionalbahn - eine tolle Kombination
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Spontane Touren sind die schönsten |
So habe ich sie für mich entdeckt: Die Kombination aus Fahrrad und Regionalbahn. Ich radle zum Bahnhof, fahre ein paar Orte weiter und beginne dort meine Tour. Ganz spontan, ohne viel Planung.
Montag, 6. April 2020
Förderaufruf für Radwege im ländlichen Raum
Verkehrsstaatssekretär Andy Becht startet den ersten Förderaufruf für Radwege speziell im ländlichen Raum. Gemeinden und Zweckverbände können ab dem 6. April 2020 ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Die Frist endet am 15. Juni 2020.
„Rheinland-Pfalz ist geprägt von ländlichen Räumen. Sie bieten hohe Lebensqualität, sind Heimat für viele Bürgerinnen und Bürger, ziehen Touristen an und sind attraktive Standorte für unsere mittelständischen Unternehmen. Wir wollen, dass sie sich weiterhin gut entwickeln und Menschen gerne dort leben“, sagte Becht. „Mobilität gehört unbedingt dazu – auch das Radfahren. Wir wollen, dass Pendler, Bürger und auch Touristen im ländlichen Raum mehr Radwege nutzen können und stellen dafür zusätzlich 4 Millionen Euro bereit“, so Becht.
Sonntag, 5. April 2020
Die 🎯🥊💥🙈 Ampel am Zweibrücker Busbahnhof
Noch hat man es in Zweibrücken nicht so mit uns Radfahrenden. Dennoch gibt es eine Reihe von Straßen, die wir benutzen dürfen (und manchmal auch sollen).
Wir sollen aber nicht in die Fußgängerzone - wir könnten den einen oder anderen spontan querschießenden Fußgänger schockieren. Deshalb leitet man uns parallel zur Fußgängerzone durch die Gutenbergstraße in die Hauptstraße am Busbahnhof.
Dort stehen wir dann vor einer roten Ampel. Und stehen. Der Querverkehr bekommt grün. Dann wieder der Verkehr aus der Maxstraße. Und wieder der Querverkehr. Und so weiter. Nur wir nicht.
Denn die Ampel am Busbahnhof Richtung Maxstraße reagiert nicht auf Radfahrende. Nicht bei Sonnenschein, nicht bei Regen. Noch nicht einmal bei Frost. Wir sind wahrscheinlich zu klein. Wären wir ein Linienbus, oder wenigstens ein Taxi ...
Liebe Verantwortliche: Habt Erbarmen mit uns. Stellt den Sensor der Ampel so ein, dass auch wir Radfahrende ab und zu grün bekommen und ganz legal die Kreuzung Lammstraße passieren dürfen!
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Diese Ampel mag keine Radfahrer |
Wir sollen aber nicht in die Fußgängerzone - wir könnten den einen oder anderen spontan querschießenden Fußgänger schockieren. Deshalb leitet man uns parallel zur Fußgängerzone durch die Gutenbergstraße in die Hauptstraße am Busbahnhof.
Dort stehen wir dann vor einer roten Ampel. Und stehen. Der Querverkehr bekommt grün. Dann wieder der Verkehr aus der Maxstraße. Und wieder der Querverkehr. Und so weiter. Nur wir nicht.
Denn die Ampel am Busbahnhof Richtung Maxstraße reagiert nicht auf Radfahrende. Nicht bei Sonnenschein, nicht bei Regen. Noch nicht einmal bei Frost. Wir sind wahrscheinlich zu klein. Wären wir ein Linienbus, oder wenigstens ein Taxi ...
Liebe Verantwortliche: Habt Erbarmen mit uns. Stellt den Sensor der Ampel so ein, dass auch wir Radfahrende ab und zu grün bekommen und ganz legal die Kreuzung Lammstraße passieren dürfen!
Samstag, 4. April 2020
Von Zweibrücken nach Contwig
Pest oder Cholera?
Wer von Zweibrücken nach Contwig mit dem Rad fährt sollte auf jeden Fall eine gewisse Leidensbereitschaft mitbringen. Denn die ausgeschilderte Radroute führt von der Tschifflick an über die Annweiler Straße.Und deren Zustand ist mittlerweile so schlecht, dass man sich selbst mit einem vollgefederten Rad überlegt diese Strecke zu nehmen. Über einige hundert Meter Strecke ist ein Flicken neben dem anderen, auch die Schlaglöcher erreichen Tiefen von fast 10 Zentimetern.
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Wegweisung? Fehlanzeige! |
Wenn, ja wenn da nicht ein paar echte Problemstellen wären!
Freitag, 3. April 2020
Neue Befragung zur Änderung des Mobilitätsverhaltens der TU Wien
Das Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien führt aus aktuellem Anlass eine weltweite Studie zur Änderung des Mobilitätsverhaltens durch die Corona-Krise durch.
Dazu sind alle zur Teilnahme eingeladen. Die Studie kann hier aufgerufen werden.
Wenn in einigen Monaten die Ergebnisse vorliegen werden werde ich hier wieder berichten.
Dazu sind alle zur Teilnahme eingeladen. Die Studie kann hier aufgerufen werden.
Wenn in einigen Monaten die Ergebnisse vorliegen werden werde ich hier wieder berichten.
Radwege - ja oder nein
Für oder gegen baulich getrennte Radwege an Straßen - die Radfahrenden sind gespalten.
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Ist das eine akzeptable Radwegeführung? |
Auf der anderen Seite stehen die Befürworter von baulich getrennten Radwegen, die die gleiche Aussage zur Sicherheit für sich reklamieren. Auch sie zitieren gerne Studien, die ihre Aussagen belegen.
Doch was wird von der Mehrheit der Radfahrenden gewünscht, was wird akzeptiert?
Donnerstag, 2. April 2020
Abgefahren! Eine Infografische Erzählung zum Verkehr
Gemeinsam mit Ellery Studio hat die Agora Verkehrswende einen Comic mit 20 Studien zum Verkehr erstellt. Auf unterhaltsame Weise werden in ihm Daten und Fakten vermittelt.
Der Link zum kostenlosen Download ist https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/abgefahren/ und lohnt in jedem Fall!
Der Link zum kostenlosen Download ist https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/abgefahren/ und lohnt in jedem Fall!
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