Radfahren in Zweibrücken

Radfahren in Zweibrücken
Miteinander geht es besser

Samstag, 22. Oktober 2022

Umweltsünder oder Umweltschützer - das Pedelec in einer wissenschaftlichen Betrachtung

Aus vielen einzelnen Zellen
besteht der Akku eines Pedelecs

"Wie kannst Du Dir nur ein Pedelec kaufen: Die Akkus sind ja so große Umweltverschmutzer",

tönt es gelegentlich aus den Reihen überzeugter Autofahrender. 

Die Vreije-Universität in Brüssel hat mal genauer hingeschaut, und Focus Mobility und eBike hat daraus einen informativen und übersichtlichen Artikel gemacht.

Doch seht selbst!

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Geklaute Fahrräder und warum sie so selten wiedergefunden werden - ein Bericht des Deutschlandfunk

 

Wer kennt das nicht ...

"Fahrradleichen" dieser Art findet man täglich in fast jeder Stadt.

Der Deutschlandfunk Nova hat zu diesem Thema recherchiert und erklärt, warum so viele Fahrräder nicht mehr gefunden werden, warum viele Fahrraddiebstähle erst gar nicht angezeigt werden und was man als Besitzer:in eines Rades gegen den Diebstahl tun kann.

Hier geht es zu diesem lesenswerten Beitrag!

Sonntag, 16. Oktober 2022

Der Wäller Fahrradkongress im Bericht der Landesschau

Hier ein kurzer, aber informativer Bericht vom "Wäller Fahrradkongress". 

DIe Landesschau über den Wäller Fahrradkongress

Er zeigt, dass die Forderung nah einer nachhaltigen Verkehrswende längst auch im ländlichen Raum angekommen ist. Und er zeit sehr deutlich, wie unterschiedlich noch immer die Herangehensweise zwischen dem Straßenbau für KFZ und für Fahrräder ist.

Donnerstag, 8. September 2022

Einmal mehr ...


Ich weiß nicht wie oft ich bereits diese Verhöhnung der Opfer in Polizeiberichten lesen musste: Diesen Meldung der Polizei empfinde ich als besonders unverschämt. Denn - wie es im Polizeibericht heißt - würde der Radfahrer "an Rücken, Armen und Beinen" verletzt, nicht aber am Kopf. Dennoch handelt die Hälfte der Meldung davon, dass Radfahrende gefälligst Helm tragen sollten ...

Dass der PKW-Fahrer den Unfall verschuldet hat geht im Text hingegen vollkommen unter.

Was soll das?

Hier die Meldung der Polizei:

Sonntag, 4. September 2022

Der (kleine) Unterschied zum Autofahren

 

Symbolfoto - das Bild zeigt nicht die Unfallstelle!

Heute mal eine Pressemitteilung der Polizeidirektion Landau:

Glücklicherweise nur leichte Verletzungen zog sich ein 67-jähriger Niederländer am Freitag, 02.09.2022 gegen 14:00 Uhr zu, der mit seinem Fahrrad auf einem Radweg neben der L504 in Höhe Burrweiler stürzte. Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit übersah er eine Bodenwelle und kam dabei zum Sturz. Vorsorglich wurde der Mann in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, konnte dies nach einer ambulanten Behandlung jedoch wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Edenkoben 
Nicole Weber

So weit, so gut. Aber: Was ist mir hier aufgestoßen?

Genau: Der Radfahrer übersah vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit eine Bodenwelle!

Mal abgesehen davon, welche Geschwindigkeit dort "angepasst" gewesen wäre: Auf einer Autostraße hätte man diese Bodenwelle "aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht" vermutlich längst beseitigt. Doch der Radfahrer fuhr ja nur auf einem Radweg - da scheint man andere Maßstäbe anzulegen. Denn wer kennt sie nicht - die Bodenwelle, Wurzelaufbrüche oder kaputten Flickstellen auf den Radwegen Deutschlands. Und wie viele unnötige Stürze, Verletzungen und manchmal auch Todesfälle hat es deswegen bereits gegeben.

Die werden aber in keiner Statistik erfasst. 

Und wer kennt sie nicht, die unzähligen über Jahre hinweg nicht behobenen Schäden an den Radwegen?

Mittwoch, 13. Juli 2022

Wir brauchen ein neues Straßenverkehrsgesetz - wann kommt es?

Gesetzesänderung für mehr Mobilitätswende vor Ort

Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, braucht es eine Änderung der Mobilität in Deutschland. Viele Kommunen zeigen ein hohes Interesse, mehr Rad- und Fußverkehr auf den Straßen umzusetzen und somit für ein besseres Klima zu sorgen – was auch ein aktuelles Thema der Fahrradleitmesse Eurobike in Frankfurt ist (13. bis 17. Juli). Doch aktuell steht die Gesetzgebung im Weg. Die Bundesregierung hat zwar angekündigt nachzubessern, aber so einfach scheint das nicht zu sein. Der pressedienst-fahrrad erklärt, woran es noch hakt.

Eine durchgezogene Linie steht für einen Radfahrstreifen und ist für Radfahrende benutzungspflichtig.Stein des Anstoßes ist das Straßenverkehrsgesetz, kurz StVG. Bei der Umsetzung von infrastrukturellen Mobilitätsmaßnahmen fühlen sich Kommunen durch dieses Gesetz eingeschränkt. Warum? Das Ziel des StVG ist es, die „Flüssigkeit des Verkehrs“ sicherzustellen. Historisch bezieht sich das auf den Pkw-Verkehr. Das bedeutet in der Praxis: Der Pkw-Fluss darf nur eingeschränkt werden, wenn eine konkrete lokale Gefahr vorliegt. „Für eine Neuordnung des Verkehrs, z. B. das Bauen von mehr Radwegen oder Radspuren auf der Fahrbahn, ist oft ein aufwendiges Nachweisverfahren für Gefahrsituationen notwendig. Deshalb ist es aktuell nicht möglich, schnell die Mobilität vor Ort großräumig konzeptionell umzugestalten“, erklärt Andreas Hombach vom Fahrradparksystemanbieter WSM, der viel mit kommunalen Entscheidungsträger:innen zu tun hat.

Freitag, 8. Juli 2022

Das gibt es auch: Kleine Freuden für Radfahrende in Zweibrücken!


So sieht sie aus, die endlich wieder eröffnete Brücke von Bubenhausen in die Innenstadt! Eine breite, rutschsichere Fahrbahn, Zu- und Abfahrten ohne Barrieren, und ein gut gemachter Anschluss an den Radstreifen Richtung Innenstadt! Bravo!

Donnerstag, 9. Juni 2022

Wieder einmal: Warum schreibt die Polizei in ihren Polizeiberichten so etwas?

BAD DÜRKHEIM (ots)

Am 08.06.2022 gegen 04:00 Uhr wurde ein 33-Jähriger bei einem Verkehrsunfall im Triftweg in Bad Dürkheim verletzt. Ein 77-Jähriger befuhr mit seinem Ford CMAX den Triftweg aus Fahrtrichtung Kanalstraße kommend in Fahrtrichtung Gutleutstraße und wollte an der Einmündung der Dresdener Straße in den Triftweg nach rechts in die Dresdener Straße abbiegen. Ein 33-Jähriger befuhr mit seinem Fahrrad den neben dem Triftweg befindlichen Fahrradweg erlaubt in entgegengesetzter Richtung. Beim Abbiegevorgang übersah der 77-Jährige den Fahrradfahrer, obwohl dieser sein Licht eingeschaltet hatte. Es kam zum Zusammenstoß. Der 33-Jährige wurde schwer an seiner Schulter verletzt und durch das DRK ins Krankenhaus verbracht. Der Fahrradfahrer trug keinen Schutzhelm. Die Gesamtschadenshöhe beträgt 100 Euro.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Bad Dürkheim
Daniel Mischon, Leiter Kriminal- und Bezirksdienst

Weinstraße Süd 36
67098 Bad Dürkheim
Telefon: 06322 963 0
Telefax: 06322 963 120
E-Mail: pibadduerkheim@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pd.neustadt

Was hat das Nicht-tragen eines Schutzhelms mit einer Schulterverletzung zu tun?

Viel wichtiger ist doch der Umstand, dass der Radfahrer ordnungsgemäß auf einem Radweg unterwegs war und der PKW-Fahrer ihn "übersehen" hat. 

Quelle: Apple Maps
Hier zur Verdeutlichung das Luftbild der beschriebenen Stelle: Die Einmündung in der Bildmitte ist die Dresdner Straße, der Autofahrer fuhr von rechts kommend auf dem Triftweg und der Radfahrer kam ihm entgegen. Leicht zu erkennen dass der Autofahrer den Radfahrer unbedingt hätte sehen müssen; ganz gleich oder der einen Helm trug (was er ja auch nicht muss) oder nicht. Schließlich erwähnt der Polizeibericht ja auch nicht, ob der Autofahrer Socken mit Ringelmuster trug; das hätte am Unfallgeschehen ebensowenig etwas geändert wie an der Verletzungen des Radfahrers.

Wann also können wir endlich damit rechnen dass die Polizeiberichte sich auf Fakten beschränken, die mit dem Unfall und dessen Folgen tatsächlich in Zusammenhang stehen?

An dieser Stelle noch meine besten Genesungswünsche für den Radfahrer und meine Bitte an die zuständigen Stellen zu überprüfen ob man jemanden wirklich noch ein Auto führen lassen darf, der in einer so eindeutigen Situation einen (noch dazu mit Licht fahrenden) Radfahrer "übersieht"!

Dienstag, 31. Mai 2022

Spezial-Gefährt der Marke Eigenbau

Die folgende Pressemitteilung stammt vom Polizeipräsidium Westpfalz, wo man auf ein Gefährt Marke Eigenbau aufmerksam geworden ist. Das Bild sieht man hier. Doch was ich gar nicht sehe, ist irgendeine Form einer Bremse...

POL-PPWP: Spezial-Gefährt der Marke Eigenbau




Mackenbach (Kreis Kaiserslautern) (ots)

Gleich mehrere Anzeigen haben sich ein Jugendlicher und sein Vater aus dem Landkreis am Wochenende eingehandelt. Die beiden "Bastler" hatten ein Gefährt der Marke "Eigenbau" kreiert und waren mit dem Fahrrad mit selbst angebautem Verbrennungsmotor - ohne Zulassung - im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Gegen beide wird deshalb wegen (mehrfachen) Fahrens ohne Fahrerlaubnis, beziehungsweise (mehrfachen) Duldens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich ermittelt.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Herzog-Wolfgang-Straße: Schülerin von Auto angefahren

 

10-jährige Schülerin angefahren

Zweibrücken, 24.5.2022

Ort: Zweibrücken, Herzog-Wolfgang-Straße. SV: Glücklicherweise keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitt ein 10-jähriges Mädchen, das die Herzog-Wolfgang-Straße zu Fuß überqueren wollte und dabei von einem Pkw angefahren wurde, der von einem 46-jährigen Fahrer in Richtung Himmelsbergstraße gesteuert wurde. Das Kind wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand Sachschaden am rechten Außenspiegel und an der Motorhaube (ca. 2.000 Euro). Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Pkw-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung ein und sucht (weitere) Zeugen des Unfallgeschehens.

Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Zweibrücken (Tel. 06332/9760 bzw. pizweibruecken@polizei.rlp.de). |pizw

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Zweibrücken

Telefon: 06332-976-0
www.polizei.rlp.de/pi.zweibruecken

Mehr Tempo 30 - die Deutsche Umwelthilfe stellt Rechtsgutachten vor

Neues Rechtsgutachten: Deutsche Umwelthilfe stellt Anträge auf Tempo 30 in 165 Städten und ruft Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auf

Mittwoch, 25.05.2022 Dateien: 2

• Rechtsgutachten im Auftrag der DUH zeigt: Kommunen können bereits jetzt viel häufiger Tempo 30 anordnen – auch aufgrund neuer Lärmaktionsplanung

• DUH stellt formale Anträge für Tempo 30 in 165 Städten aus den rechtlich zulässigen Gründen Sicherheit, Klimaschutz, weniger Lärm und Saubere Luft

• Bürgerinnen und Bürger können unter www.duh.de/tempo30-jetzt in wenigen Minuten formale Anträge für Tempo 30 auch in ihrer Stadt stellen 

• DUH-BGF Resch: „Wir fordern die Städte auf, alle im Rechtsgutachten aufgezeigten Möglichkeiten zu nutzen und nicht auf eine geforderte Überarbeitung des Straßenverkehrsrechts zu hoffen oder sich hinter dieser zu verstecken"

Mittwoch, 18. Mai 2022

Kinderfahrräder im Test


Die Stiftung Warentest hat getestet, und dabei einige Mängel aufgedeckt.

Den Link zum kostenlosen Artikel des SWR findet ihr hier. 

Natürlich lässt sich der Test auch online kaufen oder im entsprechenden Heft der Stiftung Warentest nachschlagen. 

Leider wurde genau das Rad, das aufgrund seines geringen Gewichts für Kinder prädestiniert ist, durch einen Materialfehler in der Tretkurbel abgewertet. Wobei dieser Fehler wahrscheinlich auch kein Serienfehler ist, der bei allen Rädern auftritt.

Andererseits: Verantwortungsvolle Eltern sehen regelmäßig nach den Rädern ihrer Kinder. Und wer das tut, kann speziell diesen Fehler meist entdecken, lange bevor etwas passieren kann.

Was der Test aber auch zeigt: Kinderräder kosten richtig Geld. Gute Eltern geben das auch aus; die anderen kaufen die billigen Baumarkträder ...

Montag, 16. Mai 2022

Wie breit sollte ein gemeinsamer Geh- und Radweg sein?


Die Webseite StVO2go beschäftigt sich mit allen Themen, die mit der Straßenverkehrsordnung zu tun haben. Und damit eben auch mit Rad- und Gehwegen.

In diesem lesenswerten Beitrag wird anschaulich illustriert, welche Maße mindestens eingehalten werden müssen, wenn gemeinsame Geh- und Radwege angelegt werden. Nicht wundern: Fast überall entsprechen die tatsächlichen Wege keinesfalls den gültigen Normen; die Baulastträger sind nur zu gerne bereit, auch rechtlich ungültige Wege zu beschildern ...

In dem Fall hilft nur, die zuständigen Behörden aufzufordern, ihre Anordnungen aufzuheben. Leider ist das aber meist nicht erfolgreich, so dass vor den Verwaltungsgerichten geklagt werden müsste. Und das tut sich dann doch niemand an.