pro Fahrrad

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Dienstag, 2. Juni 2020

Zurück in die Schule: Zu Fuß oder mit dem Rad!

Quelle: www.pd-f.de / Sebastian Hofer

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. hat einen Leitfaden herausgebracht, der sich mit der Notwendigkeit eines wieder anwachsenden Schülerverkehrs beschäftigt.

Unbestritten braucht es Abstand auf dem Schulweg - mehr als Busse oder Fahrgemeinschaften bieten können. Daher empfiehlt der AGFK den Schulweg nach Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch auch dafür braucht es Voraussetzungen: Breite Gehwege und sichere Straßen, auf denen die Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg mit Abstand sicher zurücklegen können.

Die AGFK hat daher einen Leitfaden mit Handlungsempfehlungen erarbeitet. Und der passt nicht nur für Niedersachsen, sondern auch für Rheinland-Pfalz und für unsere Stadt. Wichtig scheint nun, die Verantwortlichen in den Schulleitungen und den Kommunen, aber auch die Eltern ("Elterntaxi") davon zu überzeugen dass es an ihnen liegt, Ihre Kinder nicht nur vor dem Corona-Virus, sondern auch vor dem überbordenden Autoverkehr auf dem Schulweg zu schützen.

Samstag, 30. Mai 2020

Mühlenradweg zwischen Wallhalben und Faustermühle jetzt befahrbar

Beginn des Radwegs an der Faustermühle
Noch vor wenigen Wochen musste ich erleben, dass dieser Radweg längst noch nicht befahrbar war. Vom Sturm umgestürzte Bäume lagen quer über der Fahrbahn, die Oberfläche war stellenweise noch immer völlig aufgeweicht und an vielen Stellen auch durch schwere Baumaschinen beschädigt.

Mobilität von morgen braucht keine Rezepte von gestern: BVZF begrüßt Absage des Autogipfels und konkretisiert die Mobilitätsprämie

Der Bundesverband Zukunft Fahrrad e. V. (BVZF) begrüßt die Absage den Autogipfels am kommenden Dienstag. Er fordert eine gerechte und inklusive Mobilitätsprämie. Aufbauend einer aktuellen Studie des Bundesumweltministeriums fordert der Verband eine Kaufprämie in Höhe von 250 Euro für ein Fahrrad und 500 Euro für ein E-Bike. Für moderne Lastenräder sollten bis zu 2.000 Euro gefördert werden.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Dooring-Unfall in Einöd

Abstand halten zu stehende nAutos!
Wie der Saarländische Rundfunk heute berichtet hat eine Frau am Dienstagmittag in der Hauptstraße in Einöd eine Autotür auf der Beifahrerseite plötzlich geöffnet und so einen Fahrradfahrer zu Fall gebracht. Der Mann wurde schwer verletzt. 

Nach Polizeiangaben kam es zwischen der Frau und dem 61-Jährigen Radfahrer anschließend zu einem kurzen Gespräch. Anstatt sich um den Mann zu kümmern, stieg sie aber wieder in das Auto. Kurz darauf fuhr der Pkw weg. Der Radfahrer kam in eine Klinik. 

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel.: 06841/1060 zu melden. Es handelt sich vermutlich um ein graues Auto.

Wieder einmal zeigt sich dass Radfahrende nicht nur im fließenden Verkehr gefährdet sind. Allerdings muss man sich auch fragen, wie der Radfahrer in besagter Straße mit der Beifahrertür kollidieren konnte. Da es in der Hauptstraße in Einöd keinen Radweg gibt kann der Radfahrer eigentlich nur auf dem Gehweg gefahren sein.

Hierbei zeigt sich auch, dass es - entgegen der Vermutung vieler Radfahrender - auf dem Gehweg keineswegs sicherer als auf der Straße ist.

Sonntag, 24. Mai 2020

Kleine Touren statt großer Reise

Kleine Abenteuer sind im Trend
In Corona-Zeiten fällt die lange Sommerreise für viele voraussichtlich aus. Jetzt heißt es, auf kleinen Touren die Umgebung zu erkunden. Das ist unter den Schlagworten „Microadventure“, „Feierabendteuer“ oder „Kleine Fluchten“ bereits seit geraumer Zeit ein Trend. Dieser kann vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch Covid-19 weiter an Fahrt aufnehmen. Der pressedienst-fahrrad hat Tipps und Inspirationen zusammengetragen.

Samstag, 23. Mai 2020

Stadtradeln Zweibrücken - jetzt endgültiger Termin

Leider musste der ursprüngliche Termin fürs Stadtradeln in Zweibrücken verschoben werden. Doch nun steht der neue Termin fest:

Das Stadtradeln Zweibrücken findet vom 30.8.2020 bis zum 19.9.2020 statt


Jetzt ist Zeit sich anzumelden. Gründet euer eigenes Team oder macht bei einem bereits existieren Team mit.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Kinder mitnehmen - aber richtig!

Kindertransport mit dem Fahrrad - viele Optionen
Wer kennt nicht die idyllischen Bilder aus den Filmen der 60er Jahre: Kinder auf dem Fahrrad nehmen andere Kinder mit - auf der Sitzstange, auf dem Gepäckträger, auf dem Lenker.

Diese Form des Transports ist glücklicherweise meist längst Geschichte. Zum einen ist die Mitnahme von Kindern auf dem Fahrrad nur unter bestimmten Bedingungen gestattet, zum anderen sind die Eltern auch aufmerksamer und vorsichtiger geworden.

Montag, 18. Mai 2020

Die spinnen, die Römer!

Bild: GM
Nein, auch wenn manchem bei dieser Überschrift als erstes die Assoziation zu unserem Autominister kommt: Um ihn geht es nicht. Es geht stattdessen um die Autoindustrie, die es immer wieder schafft, mit den merkwürdigsten Begründungen die unlogischsten Entscheidungen zu treffen.

Freitag, 15. Mai 2020

Der Autominister schlägt zurück!

Raser innerorts
Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de
Wenn jemand in einer Tempo-30-Zone über 50 km/h schnell fährt - ist das ein Kavaliersdelikt? Oder gefährdet der Autofahrende damit Leib und Leben der anderen Menschen drumherum?

Autominister Scheuer knickt vor FDP, AfD und dem ADAC ein und möchte die Neufassung der Straßenverkehrsordung entschärfen.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Die Krönung: Parkplätze sollen Radweg ersetzen

Parkplätze ohne Ende - dennoch sollen die Radfahrer weichen Karte: (c) Apple Maps
Der ADFC Saarland meldet heute den Schildbürgerstreich überhaupt: Ein Radweg soll entfernt werden, um Parkplätze einzurichten. Hier die Meldung des ADFC:

Radwege-Rückbau in Heusweiler

Mittwoch, 13. Mai 2020

Kleine Touren statt großer Reise (pd-f)


Kleine Touren statt großer Reise

Dienstag, 12. Mai 2020 
In Corona-Zeiten fällt die lange Sommerreise für viele voraussichtlich aus. Jetzt heißt es, auf kleinen Touren die Umgebung zu erkunden. Das ist unter den Schlagworten „Microadventure“, „Feierabendteuer“ oder „Kleine Fluchten“ bereits seit geraumer Zeit ein Trend. Dieser kann vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch Covid-19 weiter an Fahrt aufnehmen. Der pressedienst-fahrrad hat Tipps und Inspirationen zusammengetragen.

Dienstag, 12. Mai 2020

Was passiert, wenn man einer Behörde einen Fehler meldet ...

In Rot-Grün der Routenvorschlag
Es gibt da einen Radweg in meiner Nachbarschaft, den ich durchaus häufiger benutze. Er führt von Zweibrücken über Mittelbach nach Altheim und ist vor Ort auch gut ausgeschildert.

Auch auf den Karten ist er gut zu erkennen. Nur Routen lässt er sich nicht. Nicht mit Komoot, nicht mit Outdooractive, auch nicht mit der Online-Karte auf Radwanderland, die vom Landesbetrieb Mobilität in Rheinland-Pfalz gestaltet und betrieben wird.

Naja, man bekommt schon eine Route, doch die führt S-förmig quer durch die Landschaft und verlängert den Weg um mehr als das doppelte. Nicht dass der Vorschlag landschaftlich schlecht wäre - nein, er ist nur ein gewaltiger Umweg.

Samstag, 9. Mai 2020

Regionale Qualität statt Massentierhaltung - die Eier

(c) Timo Klostermeier / pixelio
Eier aus dem Supermarkt haben eine bewegte Geschichte. Das kann man getrost wörtlich nehmen. Denn auf jedem Ei muss angegeben werden woher es stammt. Schaut man dann nach findet man massenhaft Eier, die über viele hundert Kilometer aus Massenhaltung zu uns transportiert wurden.

Überhaupt die Massenhaltung: Man hat ja schon genügend Beispiele dafür im Fernsehen gesehen. Da wendet man sich mit Grausen ab.

Wer aber etwas dafür tun will dass auch Legehennen artgerecht gehalten und Eier lokal produziert werden, dem empfehle ich eine kleine Radtour nach Mörsbach. Zum Bannsteinhof. Dort kann man zu fast jeder Tages- und Nachzeit Eier kaufen, deren Produzentinnen gleich nebenan im Freien scharren und picken und deren Ernährung nicht von der Futtermittelindustrie, sondern vom Nahrungsangebot des Bodens und der Produkte eines Biobauern bestimmt ist.

Den Eiern merkt man es an, vor allem schmeckt man es. Und daher nehme ich gerne in Kauf, dass Mörsbach (zusammen mit Wattweiler) der Stadtteil Zweibrückens ist, der am schlechtesten mit dem Fahrrad zu erreichen ist.