Radfahren in Zweibrücken rizw.de
Blog rund um das Thema Fahrradfahren in und um Zweibrücken. Die Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Verfassers wieder und sind nicht unbedingt mit den Positionen der Initiative pro Fahrrad Zweibrücken identisch.
Radfahren in Zweibrücken
Miteinander geht es besser
Montag, 19. Oktober 2026
Sonntag, 18. Oktober 2026
Einfach irre: Tempo 100 auf Nebenstraße ,mit Radroute!
Aus der schlechtesten Straße der Pfalz wurde eine Rennstrecke für Raser!
Kaum zu glauben: Die schlechteste Straße weit und breit (man stellte sogar ein Schild auf: Radfahrer absteigen - weil die Oberfläche so schlecht war) wurde eine Rennstrecke für Autofahrer!
| Tempo 20 und Radfahrer absteigen |
| Die Perspektive aus dem Auto |
Meiner Meinung nach muss auf dieser Strecke die Geschwindigkeit begrenzt werden: Tempo 60 wäre immer noch schnell genug. Damit wäre auch den Radfahrenden geholfen; sie würden nicht mehr mir geradezu abenteuerlichen Geschwindigkeiten überholt werden.
Denn aus Erfahrung wissen wir: Ein Tempo-30-Schild heißt für viele Autofahrende: Och, 45 geht auch noch. Und Tempo 100 auf Landstraßen heißt für viele: 115 oder 120 gehen auch noch. Es wird ja nicht kontrolliert.
Wie stark diese Straße von Radfahrenden genutzt wird zeigt diese Heatmap aus Komoot:
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| Die südliche Strecke im Bild unten ist die am stärksten genutzte Verbindung |
Je dunkler die Farbe desto häufiger die Nutzung. Wie man gut erkken kann ist die untere Verbindung - das ist die Kreisstraße zwischen Zweibrücken und Contwig - deutlich stärker genutzt als die alternative Verbindung im Norden entlang der Landesstraße.
Also, liebe Stadtverwaltung Zweibrücken: Ordnet bitte ein Tempolimit an!
Samstag, 17. Oktober 2026
Freitag, 16. Oktober 2026
Ein dauerhaftes Ärgernis für die Radfahrenden in Zweibrücken
Wer von Zweibrücken nach Einöd oder weiter nach Homburg oder Blieskastel fährt, der kennt es: Das Dauerärgernis Homburger Straße.
Hier gab es mal einen „Radweg“, den es eigentlich nie hätte geben dürfen: Zwischen der Einmündung Lanzbrücke und dem Ortseingang Einöd führte er auf der südlichen Seite der Homburger Straße entlang. Auch damals war er viel zu schmal, um Radfahrenden eine gefahrlose Begegnung zu erlauben!
In alter Gewohnheit (und weil es keine wirkliche Alternative gibt) fahren die Radfahrenden noch immer in Richtung Homburg auf dem Gehweg der Südseite der Homburger Straße. Und treffen an den Schmalstellen, die teils weniger als einen Meter breit sind auf Gegenverkehr, auf an den Fußgängerampeln querende Fußgänger und Wasseranschlüsse, die besonders in der Dämmerung und bei Nacht zu richtigen Fallen werden können.
Auch die Teilung des Wegs durch einen Längsbordstein (entlang des gesamten Bereichs zwischen der Fußgängerampel vor dem John-Deere-Verwaltungeingang und der Oltschstraße) ist bei Gegenverkehr eine gefährliche Falle, die Unfälle geradezu provoziert.
Dabei wäre Abhilfe so einfach: Ein Schutzstreifen auf der Homburger Straße Richtung Einöd mit guter Markierung durch Piktogramme kostet nur etwas Farbe!

Warum tut sich die zuständige Stelle in der Zweibrücker Stadtverwaltung so schwer damit? Weil man dann an der Einmündung von der Lanzbrücke eine Markierung anbringen müsste, die die Radfahrenden an der Ampel auf die „richtige“ Straßenseite lotst? Die Breite der Homburger Straße jedenfalls kann es nicht sein: Die ist durchgängig breit genug um einen Schutzstreifen in Richtung Einöd zu vertragen.
Daneben könnte man dann auch das Radfahrend vom Ortseingang Zweibrücken Richtung Stadtmitte legalisieren; das Verkehrsschild „Gehweg“ mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ würde die Nutzung des Gehwegs durch Radfahrende in Richtung Innenstadt legalisieren.
Doch leider passiert seit Jahren nichts, obwohl den Verantwortlichen das Problem bekannt sein müsste. Es müssen doch nicht immer erst Unfälle passieren bevor gehandelt wird.
Bernd Lohrum
Samstag, 8. November 2025
Samstag, 10. August 2024
Dienstag, 28. Mai 2024
Deutscher Fahrradpreis - Gewinner 2024 in der Kategorie Ehrenamt ...
Sonntag, 29. Oktober 2023
Zehn Tipps für das Winterpendeln mit dem E‑Bike
Zehn Tipps für das Winterpendeln mit dem E‑Bike
E‑Bikes können ein wichtiger Faktor für die Verkehrswende werden. Doch viele Radfahrende nutzen das Elektrorad lediglich bei schönem Wetter. Dabei ist ein E‑Bike auch im Winter ein ideales Gefährt für den Arbeitsweg. Der pressedienst-fahrrad hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie es bei kälteren Temperaturen mit dem E‑Biken klappt.
Samstag, 17. Juni 2023
Das ist kein Zufall - oder doch?
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| Das Schlimme ist nicht zu sehen - ein Mensch wurde verletzt oder getötet. |
Diese Pressemitteilung des Saarländischen Rundfunks möchte ich euch nicht vorenthalten:
Rilchingen-Hanweiler: Radfahrer wohl absichtlich angefahren
16.06.2023 17:16:01Ein Autofahrer hat am Dienstagabend in Rilchingen-Hanweiler offenbar absichtlich einen Fahrradfahrer angefahren. Das hat die Polizei dem SR am Freitag bestätigt. Der Radfahrer wurde schwer verletzt. Er befindet sich aktuell noch im Krankenhaus. Der unbekannte Autofahrer fuhr den Mann gegen 22.30 Uhr in der Nähe der Bliesstraße absichtlich an. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Darüber, ob es schon Festnahmen gibt, gab die Polizei aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine Auskünfte.
So eine Nachricht zu lesen schockiert im ersten Moment. Und lässt einen nachdenklich werden und so manche Begegnung auf der Straße hochkommen.
Dienstag, 23. Mai 2023
Was bei einer Fahrradtour nicht fehlen sollte
Zehn Dinge, die auf einer Fahrradtour nicht fehlen sollten
Fahrradtouren stehen hoch im Kurs. Gerade jetzt im Frühjahr lockt das frische Grün nach draußen. Damit der Wochenend-Ausflug auch Spaß macht, ist passendes Fahrrad-Zubehör sehr ratsam. Der pressedienst-fahrrad hat Tipps von Expert:innen gesammelt und zeigt: Diese zehn Sachen müssen mit!
Freitag, 28. April 2023
E-Bike: So gesund ist das Fahren wirklich | Visite | NDR
Montag, 10. April 2023
Ich bin entsetzt
Doch das Entsetzen kam beim Verlassen des Biergartens: Am Eingang hat jemand zwei dieser Aufkleber angebracht.
Mal abgesehen davon, dass diejenigen, die solche Aufkleber drucken lassen, in der Regel wenig bis keine Ahnung von den Vorschriften der StVO haben und auch gar nicht wissen, wie ein (benutzungspflichtiger) Radweg aussehen muss, finde ich diese in meinen Augen kriminelle Darstellung äußerst bedenklich. Entfernt sie sich doch extrem weit von allen Spielregeln, die in unserer Gesellschaft gelten.
Aber wahrscheinlich entspringen solche Auswüche der testosterongesteuerten "Männlichkeit" frustrierter Benzinjunkies, die möglicherweise zu lange in ihrer verschlossenen Garage dem dumpfen Lärmen ihrer Benzinschlucker gelauscht haben ...
Denn eines ist klar: Die reguläre Fahrbahn für Radfahrende ist zunächst einmal die Straße, so gibt es unsere Straßenverkehrsordnung vor. Ich zitiere aus der StVO §2 Abs. 1:
Und nur dann, wenn aus Gründen der Verkehrssicherheit ein benutzungspflichtiger Radweg ausgewiesen und der auch benutzbar ist, besteht überhaupt eine Benutzungspflicht für Radfahrende, Benutzungspflichtige Radwege müssen übrigens immer mit dem blauen Fahrradschild (Zeichen 237, 240 und 241) ausgewiesen sein. Ein Gehweg mit dem Zusatz "Radfahrer frei" bedingt in keinem Fall eine Benutzungspflicht. Man beachte in dem unten zitierten Absatz das Wort "dürfen"!
Doch leider wissen das die wenigsten Autofahrenden, und deshalb zitiere ich hier mal die StVO §2 Abs. 4:
(4) Mit Fahrrädern darf nebeneinander gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird; anderenfalls muss einzeln hintereinander gefahren werden. Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas und E-Bikes Radwege benutzen.Dienstag, 28. März 2023
Neue E-Bike-Ladestation am Fashion Outlet
Da freut man sich doch: Neben den vielen Ladestationen für Elektroautos gibt es jetzt am Fashion Outlet in Zweibrücken auch eine richtig schöne Ladestation für Elektroräder.
Die liegt auch nicht versteckt, nein, sie befindet sich direkt am Info-Center am Eingang zum Fashion Center. In 6 Ladeboxen lassen sich die Akkus beim Ladensicher unterbringen, die Räder können am gleichen Ort sicher angeschlossen werden.
Okay, die Fahrradständer sind jetzt nicht so prickelnd, da hätte man sicher eine bessere Möglichkeit finden können Aber immerhin ist ein Dach drüber, sodass die Fahrräder vor Regen geschützt untergebracht sind.
Ein weiterer Wermutstropfen: Um die Ladestation zu nutzen braucht es einen Transponder, den man (gegen Pfand) im Info-Center direkt nebenan erhält. Und damit reduziert sich die Nutzung der Ladestation auf die Öffnungszeiten des Fashion Center. Schade ...







