pro Fahrrad

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Montag, 6. Juli 2020

"Übersehen ist die kleine Schwester von nicht geguckt"

So betitelt Changing Cities einen Videospot zum Thema Abbiegeunfälle.

Diesen sehenswerten Spot findet man hier: Spot zum Thema Abbiegeunfälle

Natürlich gibt es zum Verhindern dieser Unfälle eine technische Lösung: Den Abbiegeassistenten. Der stoppt den LKW auch dann, wenn der Fahrer einen Menschen "übersehen" hat. 

Der Abbiegeassistent ist serienreif und kann bei allen Herstellern ab Werk geordert werden. Dennoch tut das nur eine Minderheit der Spediteure, denn er kostet Geld. Und unser Bundesverkehrsminister weigert sich, den Abbiegeassistenten bereits heute zur Pflicht zu machen. Ein paar hundert gesparte Euros je LKW sind dem Minister wichtiger als Menschenleben.

Er wartet lieber, bis die entsprechende EU-Verordnung im Jahr 2022 in Kraft tritt. Doch selbst dann dauert es noch mehrere Jahre bis die LKW-Flotten gegen neue Fahrzeuge ausgetauscht sind. So lange werden also weiterhin Fußgänger und Radfahrende beim Abbiegen "übersehen" werden.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Gutes Licht am Fahrrad

Fahrräder strahlen jetzt mit Kraftfahrzeugen um die Wette

Mittwoch, 1. Juli 2020

Elektromobilität in Parkhäusern: Förderung und Abzocke

Beim Stöbern auf der Webseite www.fahrrad.saarland.de habe ich über den Link Fahrradparken einen Hinweis auf das Parkhaus im Quartier Eurobahnhof in Saarbrücken gefunden. Dort kann man also sein eBike im Parkhaus aufladen.

Für die Fahrer von Elektroautos ist der Ladevorgang während der Dauer des Parkvorgangs kostenlos. Toll!

Das Saarland will Fahrradland werden ...

www.fahrrad.saarland.de
Fahrradland Saarland
Das Saarland will Fahrradland werden. Und hat dazu eine neue Webseite kreiert: www.fahrrad.saarland.de

Dort finden sich einige Informationen darüber, was im Saarland alles passieren soll, um den Radverkehr speziell als Alltagsverkehr zu fördern. Interessant ist die Webseite vor allem, weil sie verschiedene Ansprechpartner nennt.

Weiterhin werden einige Ziele genannt, es gibt Links zu den einschlägigen Regelwerken und noch ein paar Informationen zum Stadtradeln und zum Schulradeln - immer mit dem Zusatz "Saar", als ob das Stadtradeln eine saarländische Erfindung wäre.

Alles in allem finde ich es gut, dass es mit der Webseite ein klares Bekenntnis zur Förderung des Radverkehrs gibt. Allerdings ist neben vielen Ankündigungen viel Raum für Taten vorhanden, der noch zu füllen sein wird.

Samstag, 27. Juni 2020

Homburg wird Fahrradstadt - und was wird Zweibrücken?

Das ist nicht fahrradfreundlich

Nun ist sie dabei, die Stadt Homburg: Sie erstellt ein Fahrradkonzept. Dazu hat der Stadtrat ein Verkehrsplanungsbüro mit den Arbeiten beauftragt; das Konzept soll bereits Ende des Jahres vorliegen.


Zunächst wird gesammelt, wo was nicht gut funktioniert. Dabei sollen auch die Bürger der Stadt mit einbezogen werden. Die Fahrradbeauftragte Homburgs bindet daneben auch die AG Pro Fahrrad, das Radelkollektiv, die Radlerfreunde Homburg und weitere Interessierte ein.

Mittwoch, 24. Juni 2020

In 6 Schritten zum richtigen eBike: Ein Ratgeber vom Pressedienst Fahrrad

In sechs Schritten zum richtigen E‑Bike

[pd‑f/ab] Das E‑Bike boomt. 2019 wurden erstmals über eine Million der elektrisch unterstützten Fahrräder in Deutschland verkauft. Bis auf das BMX wurde inzwischen eigentlich jede Fahrradgattung elektrifiziert. Diese Vielfalt kann auf den ersten Blick einschüchtern, auf den zweiten Blick garantiert sie, dass jeder sein persönliches Traumbike findet. Der pressedienst-fahrrad führt durch das Angebot.

Dienstag, 23. Juni 2020

Radfahren in Fußgängerzonen: Eine Versachlichung

Rund um das Radfahren in Fußgängerzonen gibt es immer wieder Diskussionen. Es gibt aber auch Fakten. Diese Fakten hat die Fachhochschule Erfurt zusammengestellt und auf einer Webseite veröffentlicht.

Nur um das nochmals zu betonen: Ich plädiere NICHT für eine Öffnung unserer Fußgängerzone für den Radverkehr. Ich wehre mich allerdings gegen die Behauptung, dass Fußgänger vor allem durch Radfahrende gefährdet werden. 

Verschiedene Städte haben ganz unterschiedliche Erfahrungen mit dem Radfahren in Fußgängerzonen gemacht. Oft sind auch Teile von Fußgängerzonen für den Radverkehr freigegeben. Ob und wie das funktioniert hängt ganz wesentlich von den örtlichen Bedingungen ab. Daher hilft auch kein pauschales Verurteilen von "Fahrradrowdies".

Gerne kann man sich informieren: Die Webseite der Fachhochschule Erfurt "Die Radsam Kampagne" liefert gut aufbereitete Fakten.

Darüber hinaus plädiere ich dafür, alle Verkehrsteilnehmer immer wieder auf die geltenden Verkehrsregeln hinzuweisen. Gerne auch durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeibehörden; seien das die Menschen vom Ordnungsamt wie auch die der Polizei.

Nur sollte das mit Augenmaß geschehen, ohne immer wieder die Radfahrenden als Rowdies zu diskreditieren, permanente Verkehrsverstöße anderer Gruppen aber häufig zu tolerieren.

Montag, 22. Juni 2020

Radfahren mit Kind: Tipps vom Verkehrsclub Deutschland

Quelle/Source [´www.ortlieb.com | pd-f´]
Was müssen Eltern beachten, wenn Sie mit ihrem Kind radfahren möchten?

Hilfreiche Tipps und Hinweise gibt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf seiner Webseite. Hier geht es zu den Ratschägen.

Freitag, 19. Juni 2020

Zweibrücker Fußgängerzone: 13 Radfahrende kostenpflichtig verwarnt

Die Polizeibehörde in Zweibrücken beugt vor: Um der großen Gefahr, die vom Radfahren in unserer immer total überfüllten Fußgängerzone ausgeht vorzubeugen, wurden vorgestern (am 17.6.2020) 13 Radfahrende kostenpflichtig verwarnt.


Es ist erstaunlich dass etwas, das in vielen anderen Städten problemlos funktioniert, bei uns in Zweibrücken wohl immer wieder zu Beschwerden von Fußgängern führt. In vielen anderen Fußgängerzonen ist das Radfahren erlaubt. 

Donnerstag, 18. Juni 2020

Kostenloses Training für e-Biker

Wieder eine interessante Initiative ist aus unserer Nachbarstadt Homburg zu berichten: Das Amt für Jugend, Senioren und Soziales bietet am 1. Juli um 10 Uhr an der Jugendverkehrsschule (Liegnitzer Straße 13, Homburg Erbach) ein Verkehrssicherheitstraining für das Fahren mit dem e-Bike an.

Dienstag, 16. Juni 2020

Typische Wege

4028mdk09 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
Was hindert uns in Zweibrücken?

Eine Zielsetzung dieses Blogs ist die Verbesserung der Situation der Alltagsradler in Zweibrücken.

Alltagsradler - das sind Menschen, die ganz alltägliche Wege gerne mit dem Fahrrad zurücklegen wollen. Zur Arbeit, zum Einkauf, in den Kindergarten, in die Schule. 

Montag, 15. Juni 2020

Unfall in Einöd: Unfallbeteiligte noch immer gesucht

Ende Mai berichtete ich von dem Unfall, bei dem in Einöd ein auf dem Gehweg fahrender Radler verletzt wurde. Die Beifahrerin eines SUV öffnete die Tür ohne auf den herannahenden Radfahrer zu achten und brachte diesen zu Fall. Der Radfahrer wurde erheblich verletzt.

Heute melden nun Saarbrücker Zeitung und Die Rheinpfalz übereinstimmend, dass nach den Insassen des SUV mit Homburger Kennzeichen noch immer gesucht werde. Auch Zeugen sollten sich bei der Polizei in Homburg melden. Der Radfahrer liegt noch immer wegen seiner Verletzungen im Krankenhaus.

Neu an der Meldung ist, dass jetzt von einer hitzigen Diskussion zwischen dem verletzten Radfahrer und der Beifahrerin des SUV berichtet wird. Damit können sich die Insassen des SUV nicht darauf herausreden, von der Schwere des Unfalls nichts bemerkt zu haben.

Unabhängig davon zeigt sich an diesem Unfall, dass es keineswegs sicherer für Radfahrende ist, auf dem Gehweg zu radeln. Das Gegenteil ist der Fall: Radfahrende gefährden durch das Fahren auf dem Gehweg eben nicht nur zu Fuß gehende, sie gefährden auch sich selbst. Leider kann man dieses Fehlverhalten täglich beobachten. Ist es Bequemlichkeit? Ist es die Angst vor dem Autoverkehr?