Radfahren in Zweibrücken

Radfahren in Zweibrücken
Miteinander geht es besser

Sonntag, 18. Oktober 2026

Einfach irre: Tempo 100 auf Nebenstraße ,mit Radroute!

 Aus der schlechtesten Straße der Pfalz wurde eine Rennstrecke für Raser!

Kaum zu glauben: Die schlechteste Straße weit und breit (man stellte sogar ein Schild auf: Radfahrer absteigen - weil die Oberfläche so schlecht war) wurde eine Rennstrecke für Autofahrer!

Tempo 20 und Radfahrer absteigen
Zwar verläuft parallel zu dem Kreissträßchen, das übrigens Teil des Pirminius-Radwegs ist und eine der am stärksten genutzten Verbindungen für Radfahrende von Zweibrücken Richtung Osten eine breite und gut ausgebaute Landesstraße, doch finden sich seit der Sanierung der Straßendecke immer häufiger Autofahrende, die die jetzt glatte Fahrbahn der Kreisstraße zum Schnellfahren nutzen.
Die Perspektive aus dem Auto

Meiner Meinung nach muss auf dieser Strecke die Geschwindigkeit begrenzt werden: Tempo 60 wäre immer noch schnell genug. Damit wäre auch den Radfahrenden geholfen; sie würden nicht mehr mir geradezu abenteuerlichen Geschwindigkeiten überholt werden.

Denn aus Erfahrung wissen wir: Ein Tempo-30-Schild heißt für viele Autofahrende: Och, 45 geht auch noch. Und Tempo 100 auf Landstraßen heißt für viele: 115 oder 120 gehen auch noch. Es wird ja nicht kontrolliert.

Wie stark diese Straße von Radfahrenden genutzt wird zeigt diese Heatmap aus Komoot:

Die südliche Strecke im Bild unten ist die am stärksten genutzte Verbindung

Je dunkler die Farbe desto häufiger die Nutzung. Wie man gut erkken kann ist die untere Verbindung - das ist die Kreisstraße zwischen Zweibrücken und Contwig - deutlich stärker genutzt als die alternative Verbindung im Norden entlang der Landesstraße.

Also, liebe Stadtverwaltung Zweibrücken: Ordnet bitte ein Tempolimit an!

Freitag, 16. Oktober 2026

 Ein dauerhaftes Ärgernis für die Radfahrenden in Zweibrücken


Wer von Zweibrücken nach Einöd oder weiter nach Homburg oder Blieskastel fährt, der kennt es: Das Dauerärgernis Homburger Straße.


Hier gab es mal einen „Radweg“, den es eigentlich nie hätte geben dürfen: Zwischen der Einmündung Lanzbrücke und dem Ortseingang Einöd führte er auf der südlichen Seite der Homburger Straße entlang. Auch damals war er viel zu schmal, um Radfahrenden eine gefahrlose Begegnung zu erlauben!


Hier gab es mal einen Radweg. Die Piktogramme täuschen: Für die Erlaubnis auf dem Gehweg mit dem Rad zu fahren brüchte es eine Beschilderung!
Mehrere schwere Unfälle zwischen Radfahrenden und Autofahrenden, die aus den Speckgärten oder der Oltschstraße kommend die Radfahrenden von rechts „übersehen“ haben beweisen, dass Radverkehr auf der „falschen“ Straßenseite immer zu Problemen und leider auch zu Unfällen führt. Man mag sagen, dass durch die roten Bodenmarkierungen eine Entschärfung erreicht wurde. Das ändert aber nicht an dem grundlegenden Problem, dass die Radfahrenden dennoch durch das queren der Einmündungen in „falscher“ Richtung gefährdet sind. 

In alter Gewohnheit (und weil es keine wirkliche Alternative gibt) fahren die Radfahrenden noch immer in Richtung Homburg auf dem Gehweg der Südseite der Homburger Straße. Und treffen an den Schmalstellen, die teils weniger als einen Meter breit sind auf Gegenverkehr, auf an den Fußgängerampeln querende Fußgänger und Wasseranschlüsse, die besonders in der Dämmerung und bei Nacht zu richtigen Fallen werden können.


Auch die Teilung des Wegs durch einen Längsbordstein (entlang des gesamten Bereichs zwischen der Fußgängerampel vor dem John-Deere-Verwaltungeingang und der Oltschstraße) ist bei Gegenverkehr eine gefährliche Falle, die Unfälle geradezu provoziert.

 

Dabei wäre Abhilfe so einfach: Ein Schutzstreifen auf der Homburger Straße Richtung Einöd mit guter Markierung durch Piktogramme kostet nur etwas Farbe! 

Warum tut sich die zuständige Stelle in der Zweibrücker Stadtverwaltung so schwer damit? Weil man dann an der Einmündung von der Lanzbrücke eine Markierung anbringen müsste, die die Radfahrenden an der Ampel auf die „richtige“ Straßenseite lotst? Die Breite der Homburger Straße jedenfalls kann es nicht sein: Die ist durchgängig breit genug um einen Schutzstreifen in Richtung Einöd zu vertragen.


Daneben könnte man dann auch das Radfahrend vom Ortseingang Zweibrücken Richtung Stadtmitte legalisieren; das Verkehrsschild „Gehweg“ mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ würde die Nutzung des Gehwegs durch Radfahrende in Richtung Innenstadt legalisieren.


Doch leider passiert seit Jahren nichts, obwohl den Verantwortlichen das Problem bekannt sein müsste. Es müssen doch nicht immer erst Unfälle passieren bevor gehandelt wird.


Bernd Lohrum

Dienstag, 28. Mai 2024

Deutscher Fahrradpreis - Gewinner 2024 in der Kategorie Ehrenamt ...


Das wäre auch was bei uns in Zweibrücken. 

Und darum stellen wir dieses Projekt am 28.5.2024 um 18 Uhr im Ortsbeirat Mittelbach vor. Denn Mittelbach und Hengstbach sind prädestiniert für einen Bicibus: Zu den weiterführenden Schulen müssen die Kinder der Vororte in die Innenstadt.

Sonntag, 29. Oktober 2023

Zehn Tipps für das Winterpendeln mit dem E‑Bike

 

Zehn Tipps für das Winterpendeln mit dem E‑Bike 

E‑Bikes können ein wichtiger Faktor für die Verkehrswende werden. Doch viele Radfahrende nutzen das Elektrorad lediglich bei schönem Wetter. Dabei ist ein E‑Bike auch im Winter ein ideales Gefährt für den Arbeitsweg. Der pressedienst-fahrrad hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie es bei kälteren Temperaturen mit dem E‑Biken klappt.

Samstag, 17. Juni 2023

Das ist kein Zufall - oder doch?

Das Schlimme ist nicht zu sehen -
ein Mensch wurde verletzt oder getötet.

Diese Pressemitteilung des Saarländischen Rundfunks möchte ich euch nicht vorenthalten:

Rilchingen-Hanweiler: Radfahrer wohl absichtlich angefahren

16.06.2023 17:16:01

Ein Autofahrer hat am Dienstagabend in Rilchingen-Hanweiler offenbar absichtlich einen Fahrradfahrer angefahren. Das hat die Polizei dem SR am Freitag bestätigt. Der Radfahrer wurde schwer verletzt. Er befindet sich aktuell noch im Krankenhaus. Der unbekannte Autofahrer fuhr den Mann gegen 22.30 Uhr in der Nähe der Bliesstraße absichtlich an. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Darüber, ob es schon Festnahmen gibt, gab die Polizei aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine Auskünfte.


So eine Nachricht zu lesen schockiert im ersten Moment. Und lässt einen nachdenklich werden und so manche Begegnung auf der Straße hochkommen.

Dienstag, 23. Mai 2023

Was bei einer Fahrradtour nicht fehlen sollte

 Eine Person nimmt eine Trinkflasche aus einem seitlichen Einschubfach an einer Fahrradlenkertasche.

Zehn Dinge, die auf einer Fahrradtour nicht fehlen sollten

Fahrradtouren stehen hoch im Kurs. Gerade jetzt im Frühjahr lockt das frische Grün nach draußen. Damit der Wochenend-Ausflug auch Spaß macht, ist passendes Fahrrad-Zubehör sehr ratsam. Der pressedienst-fahrrad hat Tipps von Expert:innen gesammelt und zeigt: Diese zehn Sachen müssen mit!

Freitag, 28. April 2023

E-Bike: So gesund ist das Fahren wirklich | Visite | NDR

Da gibt es immer noch Menschen die behaupten, dass Pedelec-Fahren doch keine richtiges Radfahren sei, weil man sich nicht dabei anstrengen müsse. Doch das haben Mediziner längst widerlegt. Hier ein Bericht dazu:


Montag, 10. April 2023

Ich bin entsetzt

 

Nach einer kleinen Wanderung haben wir heute Rast in Valentins Biergarten gemacht - die Getränke waren lecker!

Doch das Entsetzen kam beim Verlassen des Biergartens: Am Eingang hat jemand zwei dieser Aufkleber angebracht.

Mal abgesehen davon, dass diejenigen, die solche Aufkleber drucken lassen, in der Regel wenig bis keine Ahnung von den Vorschriften der StVO haben und auch gar nicht wissen, wie ein (benutzungspflichtiger) Radweg aussehen muss, finde ich diese in meinen Augen kriminelle Darstellung äußerst bedenklich. Entfernt sie sich doch extrem weit von allen Spielregeln, die in unserer Gesellschaft gelten.

Aber wahrscheinlich entspringen solche Auswüche der testosterongesteuerten "Männlichkeit" frustrierter Benzinjunkies, die möglicherweise zu lange in ihrer verschlossenen Garage dem dumpfen Lärmen ihrer Benzinschlucker gelauscht haben ...

Denn eines ist klar: Die reguläre Fahrbahn für Radfahrende ist zunächst einmal die Straße, so gibt es unsere Straßenverkehrsordnung vor.  Ich zitiere aus der StVO §2 Abs. 1:

(1) Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.

Und nur dann, wenn aus Gründen der Verkehrssicherheit ein benutzungspflichtiger Radweg ausgewiesen und der auch benutzbar ist, besteht überhaupt eine Benutzungspflicht für Radfahrende, Benutzungspflichtige Radwege müssen übrigens immer mit dem blauen Fahrradschild (Zeichen 237, 240 und 241) ausgewiesen sein. Ein Gehweg mit dem Zusatz "Radfahrer frei" bedingt in keinem Fall eine Benutzungspflicht. Man beachte in dem unten zitierten Absatz das Wort "dürfen"!

Doch leider wissen das die wenigsten Autofahrenden, und deshalb zitiere ich hier mal die StVO §2 Abs. 4:

(4) Mit Fahrrädern darf nebeneinander gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird; anderenfalls muss einzeln hintereinander gefahren werden. Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ angezeigt ist. Wer mit dem Rad fährt, darf ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und zu Fuß Gehende nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas und E-Bikes Radwege benutzen.

Dienstag, 28. März 2023

Neue E-Bike-Ladestation am Fashion Outlet


Da freut man sich doch: Neben den vielen Ladestationen für Elektroautos gibt es jetzt am Fashion Outlet in Zweibrücken auch eine richtig schöne Ladestation für Elektroräder.

Die liegt auch nicht versteckt, nein, sie befindet sich direkt am Info-Center am Eingang zum Fashion Center. In 6 Ladeboxen lassen sich die Akkus beim Ladensicher unterbringen, die Räder können am gleichen Ort sicher angeschlossen werden.

Okay, die Fahrradständer sind jetzt nicht so prickelnd, da hätte man sicher eine bessere Möglichkeit finden können Aber immerhin ist ein Dach drüber, sodass die Fahrräder vor Regen geschützt untergebracht sind.

Ein weiterer Wermutstropfen: Um die Ladestation zu nutzen braucht es einen Transponder, den man (gegen Pfand) im Info-Center direkt nebenan erhält. Und damit reduziert sich die Nutzung der Ladestation auf die Öffnungszeiten des Fashion Center. Schade ...

Samstag, 25. Februar 2023

Auch kleine Dinge können Freude machen ...

Foto: Lars Danzenbächer ADFC Südwestpfalz

Wie zum Beispiel diese soliden Fahrrad-Abstellbügel am Globus Baumarkt.

Sie sind eine positive Überraschung, denn in letzter Zeit sind zwar bei mehreren Discountern ordentliche Fahrradabstellanlagen aufgetaucht (so bei Lidl in Niederauerbach oder bei Aldi in Ixheim), es sind aber auch recht gute Fahrradbügel gegen untaugliche Exemplare ausgetauscht worden - so zum Beispiel bei Edeka Ernst im Hilgardcenter.

Hoffen wir mal dass das gute Beispiel beim Globus Baumarkt Schule macht - und Edeka Ernst die Felgenkiller wieder gegen stabile und sicher Abstellbügel tauscht!

Übrigens: Die Bügel am Baumarkt eignen sich auch sehr gut zum sicheren Anschließen vom Luiche, dem Freien Lastenrad des ADFC, das ab April kostenlos ausgeliehen werden kann!