Blog rund um das Thema Fahrradfahren in und um Zweibrücken. Die Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Verfassers wieder und sind nicht unbedingt mit den Positionen der Initiative pro Fahrrad Zweibrücken identisch.
Radfahren in Zweibrücken
Miteinander geht es besser
Samstag, 19. Februar 2022
7 Millionen € für Radwege im Saarland
Für Radwege stehen im Jahr 2022 insgesamt sieben Millionen Euro zur Verfügung, mehr als dasselbe kommt vom Bund hinzu, betont Anke Rehlinger, Wirtschaftsministerin im Saarland. Ein beträchtlicher Teil davon, 5,4 Millionen Euro, fließt in den Saar-Radweg.
Dabei soll laut Ministerium unter anderem auch eine Lücke im Radwegenetz des Saarlandes geschlossen werden. Dafür soll die L 237 ab dem Ortsausgang von Ormesheim verbreitert und mit einem Rad- und Gehweg versehen werden. Dieser soll mit bereits vorhandenen Radwegen verknüpft werden.
Auch der bislang unbefestigte "schwarze Pfad" werde zwischen der B 423 bei Erfweiler-Ehlingen und der L 237 zu einem Rad- und Gehweg ausgebaut. Die Kosten für die Maßnahmen betragen rund 820.000 Euro.
Die Instandsetzung der Straßen und Ausbau der Radwege sei ein zentraler Faktor für den Zustand der Infrastruktur des Landes, so Rehlinger.
Sonntag, 9. Mai 2021
Kommt ein kurzer Lückenschluss zwischen Einöd und Wattweiler Tal?
Unsere saarländischen Nachbarn möchten ein kurzes Stück Radweg bauen: Zwischen der Einmündung der Webenheimer Straße auf die B 423 und der Straße nach Wattweiler soll ein Radweg gebaut werden. Und zwar so, dass das doppelte Überqueren der Bundesstraße nicht mehr nötig ist.
Montag, 29. März 2021
Endlich: Der Bau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Blieskastel-Breitfurt und Wolfersheim rückt näher
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| Linker Bildrand Wolfersheim, rechts Breitfurt |
Die kurze Verbindung zwischen Breitfurt und Wolfersheim wird von vielen Anwohnern, aber auch von Radfahrern schmerzlich vermisst. Wer vom einen Ort in den anderen möchte, muss derzeit kilometerweite Umwege in Kauf nehmen.
Seit über 10 Jahren ist die alte Stahlbrücke über die Blies gesperrt. Jetzt haben Statiker errechnet, dass eine Sanierung dieser Brücke nicht mehr möglich sei.
Nun teilte der Beigeordnete Freidiger mit, dass für den Neubau einer Brücke 500.000 € im Haushalt eingeplant seien. Nun könnten die erforderlichen Arbeiten ausgeschrieben werden.
Alleine die Kosten für den Abriss der alten Brücke beliefen sich auf etwa 150.000 €.
Samstag, 27. März 2021
Nauwieser Viertel in Saarbrücken wird zur Fahrradzone
Die erste Fahrradzone Saarbrückens wird im Nauwieserviertel eingerichtet. Wobei das nicht ganz korrekt ist: Das Nauwieserviertel wird insgesamt zur Fahrradzone.
Es umfasst den Bereich zwischen Großherzog-Friedrich-Straße, Dudweiler Straße, Richard-Wagner-Straße und Egon-Reinert-Straße.
Montag, 15. März 2021
Achtung Saarländer: Das Land schenkt euch Geld (unter Bedingungen)
Ja, richtig gelesen: Das Saarland schenkt seinen Bürgern bis zu 2000.- Euro. Die Voraussetzung: Man kauft sich ein Lastenrad. Gleich ob mit oder ohne Motor, ob schwarz, rot oder grün."Mehr Radverkehr im Alltag bedeutet einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und bringt auch die Verkehrswende im Saarland entscheidend voran", erklärt Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD).
Freitag, 29. Januar 2021
Bliestal-Radweg - beinahe hätt' ich's vergessen
Ich gebe es gerne zu: Der Bliestal-Radweg ist über Winter etwas aus meinem Fokus gerückt. Und daher versäumte ich auch, die gute Nachricht weiterzugeben:
Der Bliestal-Radweg zwischen Gersheim und Reinheim ist wieder durchgängig zu befahren. Keine Umleitung mehr über die Landstraße, kein umfahren von Bauzäunen mehr, kein Ignorieren von Durchfahrtsverboten.
Montag, 18. Januar 2021
Winterdienst auf Radwegen gefordert
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| Winterdienst auch auf Radwegen! |
Alle Radfahrenden fordern es schon lange: Radwege müssen im Winter mindestens gleichzeitig mit den Autostraßen geräumt werden.
So fordert der saarländische Bundestagsabgeordnete Tressel (Grüne), zunächst ein Winterroutenradnetz zu definieren, auf dem bevorzugt geräumt werden solle. Ziel sei es, dass künftig jeder Radweg gleichrangig zu Straßen geräumt werden müsse.
Ich finde dieses Ziel ein wenig zu kurz gedacht. Aufgrund der technischen Gegebenheiten (ein Auto kann nicht einfach so umstürzen und schützt mit seinem Blechmantel seinen Fahrer auch dann noch, wenn der grobe Fehler begeht) sollten Radwege sogar vorrangig vor den Autostraßen geräumt werden.
Dass das sinnvoll ist beweisen viele Städte in Nordeuropa. Dort werden die Autostraßen häufig erst nach den Radwegen geräumt - mit gutem Erfolg für die Verkehrssicherheit.
Freitag, 15. Januar 2021
Saarland will den Radverkehrsplan fortschreiben
Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat gestern die Fortschreibung des saarländischen Radverkehrsplans angekündigt.
Die zunehmende Nutzung des Fahrrads im Alltag erfordere ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau der Radwege in Kommunen. Der touristische Radverkehr im Saarland verfüge bereits über eine gute Infrastruktur; nun sei es geboten, Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen. Auch müssten die geänderten Regelwerke in die Planung mit einfließen.
„Seit diesem Jahr wird verstärkt der Fokus auf den Radverkehr innerhalb der Verkehrsplanung gelegt, was sich auch in einer personellen Aufstockung und einer neuen Organisation in diesem Bereich ausdrückt. So wollen wir zukünftig immer Rad- und Gehwege mitdenken, wenn Straßen überplant oder neugeplant werden und dadurch dem Themenkomplex eine höhere Bedeutung innerhalb des LfS zumessen“, meint Werner Nauerz, Leiter des Landesbetriebs für Straßenbau.



