Ein dauerhaftes Ärgernis für die Radfahrenden in Zweibrücken
Wer von Zweibrücken nach Einöd oder weiter nach Homburg oder Blieskastel fährt, der kennt es: Das Dauerärgernis Homburger Straße.
Hier gab es mal einen „Radweg“, den es eigentlich nie hätte geben dürfen: Zwischen der Einmündung Lanzbrücke und dem Ortseingang Einöd führte er auf der südlichen Seite der Homburger Straße entlang. Auch damals war er viel zu schmal, um Radfahrenden eine gefahrlose Begegnung zu erlauben!
In alter Gewohnheit (und weil es keine wirkliche Alternative gibt) fahren die Radfahrenden noch immer in Richtung Homburg auf dem Gehweg der Südseite der Homburger Straße. Und treffen an den Schmalstellen, die teils weniger als einen Meter breit sind auf Gegenverkehr, auf an den Fußgängerampeln querende Fußgänger und Wasseranschlüsse, die besonders in der Dämmerung und bei Nacht zu richtigen Fallen werden können.
Auch die Teilung des Wegs durch einen Längsbordstein (entlang des gesamten Bereichs zwischen der Fußgängerampel vor dem John-Deere-Verwaltungeingang und der Oltschstraße) ist bei Gegenverkehr eine gefährliche Falle, die Unfälle geradezu provoziert.
Dabei wäre Abhilfe so einfach: Ein Schutzstreifen auf der Homburger Straße Richtung Einöd mit guter Markierung durch Piktogramme kostet nur etwas Farbe!

Warum tut sich die zuständige Stelle in der Zweibrücker Stadtverwaltung so schwer damit? Weil man dann an der Einmündung von der Lanzbrücke eine Markierung anbringen müsste, die die Radfahrenden an der Ampel auf die „richtige“ Straßenseite lotst? Die Breite der Homburger Straße jedenfalls kann es nicht sein: Die ist durchgängig breit genug um einen Schutzstreifen in Richtung Einöd zu vertragen.
Daneben könnte man dann auch das Radfahrend vom Ortseingang Zweibrücken Richtung Stadtmitte legalisieren; das Verkehrsschild „Gehweg“ mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ würde die Nutzung des Gehwegs durch Radfahrende in Richtung Innenstadt legalisieren.
Doch leider passiert seit Jahren nichts, obwohl den Verantwortlichen das Problem bekannt sein müsste. Es müssen doch nicht immer erst Unfälle passieren bevor gehandelt wird.
Bernd Lohrum