Radfahren in Zweibrücken

Radfahren in Zweibrücken
Miteinander geht es besser

Mittwoch, 13. Juli 2022

Wir brauchen ein neues Straßenverkehrsgesetz - wann kommt es?

Gesetzesänderung für mehr Mobilitätswende vor Ort

Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, braucht es eine Änderung der Mobilität in Deutschland. Viele Kommunen zeigen ein hohes Interesse, mehr Rad- und Fußverkehr auf den Straßen umzusetzen und somit für ein besseres Klima zu sorgen – was auch ein aktuelles Thema der Fahrradleitmesse Eurobike in Frankfurt ist (13. bis 17. Juli). Doch aktuell steht die Gesetzgebung im Weg. Die Bundesregierung hat zwar angekündigt nachzubessern, aber so einfach scheint das nicht zu sein. Der pressedienst-fahrrad erklärt, woran es noch hakt.

Eine durchgezogene Linie steht für einen Radfahrstreifen und ist für Radfahrende benutzungspflichtig.Stein des Anstoßes ist das Straßenverkehrsgesetz, kurz StVG. Bei der Umsetzung von infrastrukturellen Mobilitätsmaßnahmen fühlen sich Kommunen durch dieses Gesetz eingeschränkt. Warum? Das Ziel des StVG ist es, die „Flüssigkeit des Verkehrs“ sicherzustellen. Historisch bezieht sich das auf den Pkw-Verkehr. Das bedeutet in der Praxis: Der Pkw-Fluss darf nur eingeschränkt werden, wenn eine konkrete lokale Gefahr vorliegt. „Für eine Neuordnung des Verkehrs, z. B. das Bauen von mehr Radwegen oder Radspuren auf der Fahrbahn, ist oft ein aufwendiges Nachweisverfahren für Gefahrsituationen notwendig. Deshalb ist es aktuell nicht möglich, schnell die Mobilität vor Ort großräumig konzeptionell umzugestalten“, erklärt Andreas Hombach vom Fahrradparksystemanbieter WSM, der viel mit kommunalen Entscheidungsträger:innen zu tun hat.

Freitag, 8. Juli 2022

Das gibt es auch: Kleine Freuden für Radfahrende in Zweibrücken!


So sieht sie aus, die endlich wieder eröffnete Brücke von Bubenhausen in die Innenstadt! Eine breite, rutschsichere Fahrbahn, Zu- und Abfahrten ohne Barrieren, und ein gut gemachter Anschluss an den Radstreifen Richtung Innenstadt! Bravo!

Donnerstag, 9. Juni 2022

Wieder einmal: Warum schreibt die Polizei in ihren Polizeiberichten so etwas?

BAD DÜRKHEIM (ots)

Am 08.06.2022 gegen 04:00 Uhr wurde ein 33-Jähriger bei einem Verkehrsunfall im Triftweg in Bad Dürkheim verletzt. Ein 77-Jähriger befuhr mit seinem Ford CMAX den Triftweg aus Fahrtrichtung Kanalstraße kommend in Fahrtrichtung Gutleutstraße und wollte an der Einmündung der Dresdener Straße in den Triftweg nach rechts in die Dresdener Straße abbiegen. Ein 33-Jähriger befuhr mit seinem Fahrrad den neben dem Triftweg befindlichen Fahrradweg erlaubt in entgegengesetzter Richtung. Beim Abbiegevorgang übersah der 77-Jährige den Fahrradfahrer, obwohl dieser sein Licht eingeschaltet hatte. Es kam zum Zusammenstoß. Der 33-Jährige wurde schwer an seiner Schulter verletzt und durch das DRK ins Krankenhaus verbracht. Der Fahrradfahrer trug keinen Schutzhelm. Die Gesamtschadenshöhe beträgt 100 Euro.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Bad Dürkheim
Daniel Mischon, Leiter Kriminal- und Bezirksdienst

Weinstraße Süd 36
67098 Bad Dürkheim
Telefon: 06322 963 0
Telefax: 06322 963 120
E-Mail: pibadduerkheim@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pd.neustadt

Was hat das Nicht-tragen eines Schutzhelms mit einer Schulterverletzung zu tun?

Viel wichtiger ist doch der Umstand, dass der Radfahrer ordnungsgemäß auf einem Radweg unterwegs war und der PKW-Fahrer ihn "übersehen" hat. 

Quelle: Apple Maps
Hier zur Verdeutlichung das Luftbild der beschriebenen Stelle: Die Einmündung in der Bildmitte ist die Dresdner Straße, der Autofahrer fuhr von rechts kommend auf dem Triftweg und der Radfahrer kam ihm entgegen. Leicht zu erkennen dass der Autofahrer den Radfahrer unbedingt hätte sehen müssen; ganz gleich oder der einen Helm trug (was er ja auch nicht muss) oder nicht. Schließlich erwähnt der Polizeibericht ja auch nicht, ob der Autofahrer Socken mit Ringelmuster trug; das hätte am Unfallgeschehen ebensowenig etwas geändert wie an der Verletzungen des Radfahrers.

Wann also können wir endlich damit rechnen dass die Polizeiberichte sich auf Fakten beschränken, die mit dem Unfall und dessen Folgen tatsächlich in Zusammenhang stehen?

An dieser Stelle noch meine besten Genesungswünsche für den Radfahrer und meine Bitte an die zuständigen Stellen zu überprüfen ob man jemanden wirklich noch ein Auto führen lassen darf, der in einer so eindeutigen Situation einen (noch dazu mit Licht fahrenden) Radfahrer "übersieht"!

Dienstag, 31. Mai 2022

Spezial-Gefährt der Marke Eigenbau

Die folgende Pressemitteilung stammt vom Polizeipräsidium Westpfalz, wo man auf ein Gefährt Marke Eigenbau aufmerksam geworden ist. Das Bild sieht man hier. Doch was ich gar nicht sehe, ist irgendeine Form einer Bremse...

POL-PPWP: Spezial-Gefährt der Marke Eigenbau




Mackenbach (Kreis Kaiserslautern) (ots)

Gleich mehrere Anzeigen haben sich ein Jugendlicher und sein Vater aus dem Landkreis am Wochenende eingehandelt. Die beiden "Bastler" hatten ein Gefährt der Marke "Eigenbau" kreiert und waren mit dem Fahrrad mit selbst angebautem Verbrennungsmotor - ohne Zulassung - im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Gegen beide wird deshalb wegen (mehrfachen) Fahrens ohne Fahrerlaubnis, beziehungsweise (mehrfachen) Duldens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich ermittelt.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Herzog-Wolfgang-Straße: Schülerin von Auto angefahren

 

10-jährige Schülerin angefahren

Zweibrücken, 24.5.2022

Ort: Zweibrücken, Herzog-Wolfgang-Straße. SV: Glücklicherweise keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitt ein 10-jähriges Mädchen, das die Herzog-Wolfgang-Straße zu Fuß überqueren wollte und dabei von einem Pkw angefahren wurde, der von einem 46-jährigen Fahrer in Richtung Himmelsbergstraße gesteuert wurde. Das Kind wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand Sachschaden am rechten Außenspiegel und an der Motorhaube (ca. 2.000 Euro). Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Pkw-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung ein und sucht (weitere) Zeugen des Unfallgeschehens.

Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Zweibrücken (Tel. 06332/9760 bzw. pizweibruecken@polizei.rlp.de). |pizw

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Zweibrücken

Telefon: 06332-976-0
www.polizei.rlp.de/pi.zweibruecken

Mehr Tempo 30 - die Deutsche Umwelthilfe stellt Rechtsgutachten vor

Neues Rechtsgutachten: Deutsche Umwelthilfe stellt Anträge auf Tempo 30 in 165 Städten und ruft Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auf

Mittwoch, 25.05.2022 Dateien: 2

• Rechtsgutachten im Auftrag der DUH zeigt: Kommunen können bereits jetzt viel häufiger Tempo 30 anordnen – auch aufgrund neuer Lärmaktionsplanung

• DUH stellt formale Anträge für Tempo 30 in 165 Städten aus den rechtlich zulässigen Gründen Sicherheit, Klimaschutz, weniger Lärm und Saubere Luft

• Bürgerinnen und Bürger können unter www.duh.de/tempo30-jetzt in wenigen Minuten formale Anträge für Tempo 30 auch in ihrer Stadt stellen 

• DUH-BGF Resch: „Wir fordern die Städte auf, alle im Rechtsgutachten aufgezeigten Möglichkeiten zu nutzen und nicht auf eine geforderte Überarbeitung des Straßenverkehrsrechts zu hoffen oder sich hinter dieser zu verstecken"

Mittwoch, 18. Mai 2022

Kinderfahrräder im Test


Die Stiftung Warentest hat getestet, und dabei einige Mängel aufgedeckt.

Den Link zum kostenlosen Artikel des SWR findet ihr hier. 

Natürlich lässt sich der Test auch online kaufen oder im entsprechenden Heft der Stiftung Warentest nachschlagen. 

Leider wurde genau das Rad, das aufgrund seines geringen Gewichts für Kinder prädestiniert ist, durch einen Materialfehler in der Tretkurbel abgewertet. Wobei dieser Fehler wahrscheinlich auch kein Serienfehler ist, der bei allen Rädern auftritt.

Andererseits: Verantwortungsvolle Eltern sehen regelmäßig nach den Rädern ihrer Kinder. Und wer das tut, kann speziell diesen Fehler meist entdecken, lange bevor etwas passieren kann.

Was der Test aber auch zeigt: Kinderräder kosten richtig Geld. Gute Eltern geben das auch aus; die anderen kaufen die billigen Baumarkträder ...

Montag, 16. Mai 2022

Wie breit sollte ein gemeinsamer Geh- und Radweg sein?


Die Webseite StVO2go beschäftigt sich mit allen Themen, die mit der Straßenverkehrsordnung zu tun haben. Und damit eben auch mit Rad- und Gehwegen.

In diesem lesenswerten Beitrag wird anschaulich illustriert, welche Maße mindestens eingehalten werden müssen, wenn gemeinsame Geh- und Radwege angelegt werden. Nicht wundern: Fast überall entsprechen die tatsächlichen Wege keinesfalls den gültigen Normen; die Baulastträger sind nur zu gerne bereit, auch rechtlich ungültige Wege zu beschildern ...

In dem Fall hilft nur, die zuständigen Behörden aufzufordern, ihre Anordnungen aufzuheben. Leider ist das aber meist nicht erfolgreich, so dass vor den Verwaltungsgerichten geklagt werden müsste. Und das tut sich dann doch niemand an.

Dienstag, 10. Mai 2022

Heute nur mal ein Link ...


zu einem wirklich guten Beitrag, den Christine Lehmann aus Stuttgart in ihrem Blog geschrieben hat

Dazu noch ein Hinweis von mir: Während ALLE Autofahrenden mal die Verkehrsregeln lernen mussten (Führerschein) und diese daher auch kennen sollten, gibt es unter den Radfahrenden eine wirklich große Gruppe, die die Regeln eigentlich kaum oder gar nicht kennt, weil sie sie nie erlernen musste. 

Das - so finde ich - macht den Unterschied im Verhalten noch krasser!

Montag, 9. Mai 2022

Alltagsradeln - was macht man mit dem Einlauf?

Sinn der Aktion STADTRADELN (bei uns in Zweibrücken begann der dreiwöchige Zeitraum gestern) ist ja auch, das Fahrrad für alltägliche Besorgungen zu verwenden. Und dazu gehört ganz sicher auch der Einkauf. Übrigens: Viele Supermärkte und Discounter haben in den letzten beiden Jahren ganz brauchbare Fahrradständer auf ihre Parkplätze gebaut – die Ämter und Verwaltungen, die Schulen und Arztpraxen hinken da gewaltig hinterher.

Freitag, 6. Mai 2022

Die "Arroganz" der Radwege-Befürworter - Wer fragt nach den Fakten?

"Wir brauchen diese Straße", so Thorsten Sefrin im Verbandsgemeinderat Zweibrücken Land. Wer "wir" ist und wozu die "Alte B10" zwischen Zweibrücken und Contwig gebraucht wird, darüber gibt es leider keine Aufschlüsse. Doch die Befürworter einer Radweglösung auf der Trasse der "Alten B10" als arrogant zu verunglimpfen ersetzt keine Argumente.

Samstag, 30. April 2022

Viele gute Gespräche am Stand des ADFC

(C) ADFC / Deckbar
Im Vorfeld des nächste Wochen beginnenden STADTRADELN bot der ADFC interessierten Radfahrenden die Möglichkeit, ihr Fahrrad kostenlos auf Verkehrssicherheit testen zu lassen. Leider wurde das Testen nicht stark nachgefragt, doch waren die Gespräche mit den Radfahrenden umso interessanter.

Am Stand standen Tom Koschela und Kurt Liebmann (Fahrrad-AG der Canadaschule) sowie Lars Danzenbächer (Radverkehrsbeauftragter der Stadt) und Bernd Lohrum (ADFC Ortsgruppe Zweibrücken und Fahrrad-AG der Canadaschule) zu Taten und Gesprächen bereit.

Dienstag, 26. April 2022

Ein Artikel der RHEINPFALZ - und der letzte Absatz


Gerne verweise ich darauf, was andere so alles schreiben. So habe ich heute in der RHEINPFALZ den folgenden Artikel gefunden (hier der Link).

Besonders aufgefallen ist mir dabei der letzte Absatz; den würde ich so gerne jedem einzelnen Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung immer wieder vorbeten. Es ist noch so viel zu tun - dringend!